"Der Roman [...] verrät gerade genug, um uns bis zur letzten Seite zu fesseln."
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FIVE - Das Ticken der Zeit
von Ilona Bannister, Claudia Max
"Der Roman [...] verrät gerade genug, um uns bis zur letzten Seite zu fesseln."
Aktuelle Rezensionen(5)
„Five – Das Ticken der Zeit“ ist ein Krimi ganz im klassischen Stil – und hat mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert. Wir lernen fünf Protagonisten kennen und wissen von Anfang an: Einer von ihnen wird in absehbarer Zeit sterben. Allein diese Ausgangssituation hat mich sofort gepackt. Gleichzeitig habe ich mich gefragt, wie es der Autorin gelingen soll, aus gerade einmal fünf Minuten Wartezeit am Bahnsteig über 300 Seiten spannende Handlung zu entwickeln. Meine Zweifel waren völlig unbegründet – es ist ihr absolut gelungen! Besonders beeindruckt hat mich, wie sich die einzelnen Charaktere im Laufe der Geschichte entwickeln. Menschen, die ich anfangs vielleicht nicht besonders mochte, konnte ich immer besser verstehen. Andere wiederum fand ich zunehmend abstoßend. Und genau daraus entsteht eine unglaublich spannende, fast schon sozialkritische Frage: Wem wünscht man den Tod? Und wen würde man am liebsten überleben sehen? Diese moralische Ebene gibt dem Krimi einen ganz besonderen Twist und regt tatsächlich zum Nachdenken an. Man ertappt sich dabei, die eigenen Sympathien und Antipathien zu hinterfragen. Auch das Ende hat mich überrascht – und das ist bei einem Krimi natürlich das Tüpfelchen auf dem i. Die verschiedenen Lebensgeschichten der Protagonisten waren unglaublich interessant, und ich habe es sehr genossen, immer tiefer in ihre Vergangenheit und ihre persönlichen Schicksale einzutauchen. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig, sodass sich das Buch regelrecht weglesen lässt. Für mich ist „Five – Das Ticken der Zeit“ eine absolute Leseempfehlung und tatsächlich eine kleine Perle, die man vielleicht auf den ersten Blick gar nicht bewusst wahrnehmen würde. Ein spannender, ungewöhnlicher und überraschend tiefgründiger Krimi, der mich bestens unterhalten hat. Unbedingt lesen!
,,1 Person wird definitiv sterben“. Na toll - genau mein Ding😂. Der Klappentext hatte mich sofort, ich wollte unbedingt herausfinden, wen es trifft und was dahintersteckt. Die Idee fand ich wirklich richtig interessant und ich mochte es, dass man die Geschichten von allen fünf Personen kennenlernt. So bekommt jede Figur ihren eigenen Hintergrund und nach und nach setzen sich die einzelnen Puzzleteile zusammen🧩. Aber dann kam leider das große „Puh, zieht sich das…“ 🫠. Für meinen Geschmack war die Geschichte stellenweise einfach zu eintönig und lang. Ich habe zwar immer weitergelesen, weil ich natürlich wissen wollte, wie es ausgeht, aber so richtig mitgerissen hat es mich leider nicht. Ich hatte mir aufgrund des Klappentextes irgendwie mehr Spannung, mehr Nervenkitzel und vor allem mehr WOW erwartet. Kann man es lesen? Definitiv. Hat es mich umgehauen? Leider nein😢.
Der Titel ist Programm Five – Das tickende der Zeit liest sich wie ein literarischer Adrenalinstoß: eine Achterbahn, die einen atemlos durch jede Seite jagt und dabei mit einer Präzision inszeniert ist, die mich tatsächlich an die Echtzeit‑Dramaturgie der Serie 24 erinnert hat. Der Roman entfaltet seine Handlung in einem Tempo, das kaum Pausen erlaubt. Jede Szene wirkt so eng getaktet, so unmittelbar, dass man das Gefühl bekommt, die Ereignisse liefen Minute für Minute vor den eigenen Augen ab. Diese Echtzeit‑Illusion – das Markenzeichen von 24 – wird hier literarisch erstaunlich gut nachgebildet. Die Kapitel sind kurz, scharf geschnitten, oft mit Cliffhangern versehen, die einen zwingen, nur noch eine Seite weiterzulesen. Und dann noch eine. Und dann ist es plötzlich zwei Uhr morgens. Das Buch arbeitet mit einer permanenten Zeitbedrohung: Countdowns, Fristen, tickende Uhren, Entscheidungen, die innerhalb von Sekunden fallen müssen. Dieses dramaturgische Grundrauschen erzeugt eine nervöse Energie, die sich beim Lesen direkt überträgt. Man spürt das Ticken fast körperlich –was die Geschichte zu einem echten Pageturner macht. Besonders gelungen ist, wie der Roman die psychologische Belastung des Zeitdrucks zeigt: nicht nur Action, sondern auch die Frage, was passiert, wenn Menschen gezwungen werden unter extremen Bedingungen handeln zu müssen. Wer Bücher liebt, die einen mit voller Geschwindigkeit durch die Handlung schleudern, wird hier glücklich, vergleichbares habe ich bisher nicht gelesen.
Der Titel ist Programm Five – Das tickende der Zeit liest sich wie ein literarischer Adrenalinstoß: eine Achterbahn, die einen atemlos durch jede Seite jagt und dabei mit einer Präzision inszeniert ist, die mich tatsächlich an die Echtzeit‑Dramaturgie der Serie 24 erinnert hat. Der Roman entfaltet seine Handlung in einem Tempo, das kaum Pausen erlaubt. Jede Szene wirkt so eng getaktet, so unmittelbar, dass man das Gefühl bekommt, die Ereignisse liefen Minute für Minute vor den eigenen Augen ab. Diese Echtzeit‑Illusion – das Markenzeichen von 24 – wird hier literarisch erstaunlich gut nachgebildet. Die Kapitel sind kurz, scharf geschnitten, oft mit Cliffhangern versehen, die einen zwingen, nur noch eine Seite weiterzulesen. Und dann noch eine. Und dann ist es plötzlich zwei Uhr morgens. Das Buch arbeitet mit einer permanenten Zeitbedrohung: Countdowns, Fristen, tickende Uhren, Entscheidungen, die innerhalb von Sekunden fallen müssen. Dieses dramaturgische Grundrauschen erzeugt eine nervöse Energie, die sich beim Lesen direkt überträgt. Man spürt das Ticken fast körperlich –was die Geschichte zu einem echten Pageturner macht. Besonders gelungen ist, wie der Roman die psychologische Belastung des Zeitdrucks zeigt: nicht nur Action, sondern auch die Frage, was passiert, wenn Menschen gezwungen werden unter extremen Bedingungen handeln zu müssen. Wer Bücher liebt, die einen mit voller Geschwindigkeit durch die Handlung schleudern, wird hier glücklich, vergleichbares habe ich bisher nicht gelesen.
Es war spannend und kurzweilig. Ich hab es innerhalb von einem Tag verschlungen!