Elternhaus
von Ute Mank
Wie erbittert die Heldinnen streiten, schildert Ute Mank eindringlich (…) und findet dabei klare, wohltuend schnörkellose Worte für dieses hochemotionale Thema.
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Elternhaus
von Ute Mank
Wie erbittert die Heldinnen streiten, schildert Ute Mank eindringlich (…) und findet dabei klare, wohltuend schnörkellose Worte für dieses hochemotionale Thema.
Aktuelle Rezensionen(3)
wenn du einen Elternhaus hast und wenn du Geschwister hast, dann lies das Buch
Berührende Familiengeschichte! Das Cover und der Titel haben meine Neugier sofort geweckt. Das Cover ist mal etwas anderes und passt sehr gut zu der Familiengeschichte. Auch die Farben finde ich passend gewählt. Der flüssige Schreibstil hat mich sehr gefesselt. Das Buch hat keine Kapitel und trotzdem behält man durch die abwechselnde Perspektive von Sanne und Petra den Überblick. Die einfühlsame Erzählweise der Autorin ist definitiv eine Stärke in diesem Buch. Ich konnte mich in beide Protagonisten hineinversetzen und die Gefühle nachempfinden. Besonders Petra war mir als eine "aus der Reihe tanzende Person" sehr sympathisch. Denn sie hat eben nicht das Leben mit Kindern, Haus und Hund und muss sich deshalb mit den Vorurteilen der Menschen rumschlagen. Ihre Gedanken fand ich unterhaltsam und humorvoll. Leider wurden meine Erwartungen zum Ende hin nicht erfüllt. Denn ich habe aufgrund des Klappentextes und der Leseprobe eine Auseinandersetzung der Geschwister bezüglich des Elternhauses und den Umgang mit älter werdenden Eltern erwartet. Jedoch kam dies nicht vor. Viel mehr gab es fast keine vernünftige Kommunikation zwischen den Schwestern. Natürlich kann dies bei vielen Familien vorkommen, jedoch war ich als Leserin enttäuscht. Ich habe länger gewartet, bis endlich mal etwas passiert und wurde mit einem offenen Ende überrascht. Die aufgebaute Spannung ist somit leider verpufft. Fazit: Es ist eine berührende Familiengeschichte mit einer fesselnden Erzählweise. Für mich sind es leider nur 3 Sterne. Das letzte Drittel des Buches konnte mich nicht überzeugen.
"Elternhaus" von Ute Mank ist ein Roman, wie ich ihn so noch nie gelesen habe. Bereits der Klappentext machte mir deutlich, dass dies etwas ganz anderes ist, als das, was ich sonst so lese. Das Cover finde ich auch sehr passend gestaltet, da es direkt das Gefühl von Heimat und dem titelgebenden Elternhaus vermittelt. Nun zum Inhalt: Ich hatte mir leider etwas mehr erhofft. Ich bin ein Fan von Büchern, die ein klares Ende haben. Dieser Roman erschien mir jedoch wie eine simple Erzählung des Lebens der Protagonistinnen, die nicht unbedingt in Buchform erscheinen sollte. Natürlich gibt das Authentizität. Diese habe ich während des Lesens auch sehr geschätzt. Das Buch kam mir nie "aufgesetzt" und gekünstelt vor. Es war einfach eine Erzählung aus dem Leben der Protagonistinnen mit all seinen Höhen und Tiefen und Makeln und ich konnte mich manchmal sehr gut in die Protagonistinnen hineinversetzen. Manchmal jedoch auch nicht. Letztlich fand ich die Erzählung sehr angenehm, mir fehlte jedoch das gewisse Etwas an "Action". Auch fehlte mir irgendwie die Lösung von so manchen Konflikten am Ende und mehr Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der Eltern. Dennoch ein Buch, das mich auf jeden Fall zum Nachdenken angeregt hat und das ich gerne gelesen habe. Ein zweites Mal lesen würde ich es jedoch nicht.