+++ Aufwendig gestaltete Ausgabe mit limitiertem Farbschnitt +++ »Manchmal glaube ich, dass Schmerz nicht nur ein Echo ist – er ist meines.« Nach dem Tod ihrer Mitschülerin zu leben, ist das Schwerste, das Bekka je tun musste. Seitdem hüllt sich Dunkelheit um die gefallene Königin der Crestvalley High, deren Schuld echter ist als ihre Fassade. Jedes Gefühl ist schwarz geworden, ihre Stille regungslos. Schwach. Dabei war Letzteres das, was Bekka in den vergangenen Jahren aus ihrem Leben zu radieren versuchte. Doch dieses Verhalten hat etwas gekostet; hat ein Geheimnis hinterlassen, das sie quält. In jeder Spiegelung, in jedem Winkel Crestvalleys, sieht Bekka sie wieder: die Silhouette des toten Mädchens – und den Schatten ihrer eigenen Grausamkeit. Eine Schuld, die sie ihr Leben infrage stellen lässt. Eine Tat, die Löcher ins Universum reißt. Bekkas Geschichte ist jene, die ihr am allerwenigsten lesen wollt. Weil sie euch keinen Grund, aber den Ursprung liefert. Weil sie nichts entschuldigt, aber von Bedeutung ist. Weil sie beweist, dass kein Ort dieser Welt frei von Schatten ist.
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Ein Loch im Universum
+++ Aufwendig gestaltete Ausgabe mit limitiertem Farbschnitt +++ »Manchmal glaube ich, dass Schmerz nicht nur ein Echo ist – er ist meines.« Nach dem Tod ihrer Mitschülerin zu leben, ist das Schwerste, das Bekka je tun musste. Seitdem hüllt sich Dunkelheit um die gefallene Königin der Crestvalley High, deren Schuld echter ist als ihre Fassade. Jedes Gefühl ist schwarz geworden, ihre Stille regungslos. Schwach. Dabei war Letzteres das, was Bekka in den vergangenen Jahren aus ihrem Leben zu radieren versuchte. Doch dieses Verhalten hat etwas gekostet; hat ein Geheimnis hinterlassen, das sie quält. In jeder Spiegelung, in jedem Winkel Crestvalleys, sieht Bekka sie wieder: die Silhouette des toten Mädchens – und den Schatten ihrer eigenen Grausamkeit. Eine Schuld, die sie ihr Leben infrage stellen lässt. Eine Tat, die Löcher ins Universum reißt. Bekkas Geschichte ist jene, die ihr am allerwenigsten lesen wollt. Weil sie euch keinen Grund, aber den Ursprung liefert. Weil sie nichts entschuldigt, aber von Bedeutung ist. Weil sie beweist, dass kein Ort dieser Welt frei von Schatten ist.
Popular Reviews(19)
Emotional, tiefgründig zum nachdenken anregend
Ein Loch im Universum finde ich ist nichts für "schwache Nerven" So viel Herzschmerz, Angst, Trauer, Wut, Ungerechtigtkeit und Unverständnis in einem... Dieses Buch enthält so viel Wahrheit, so viel an purer Realität, dass es ein Gedanklich mit nimmt und sich hinterfragt, wie grausam die Welt sein kann... Das es Menschen gibt die das alles durch machen und erleben müssen... Schweigen kann laut sein und das schreien der Menschen leise und doch wird es nicht gehört oder ernst genommen... Hier muss ich an jede Person denken, auch wenn ich sie nicht kenne die leid erfahren mussten und Angst hatten nicht gehört oder ernst genommen werden...
Das Buch trifft nicht mein Geschmack. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass es viele Menschen gibt, die sich total in dieses Buch rein fühlen können. Es geht hier um Becca, also sozusagen, die Mobberin von Fiona. Mich persönlich hat Ihre Sicht der Dinge nicht interessiert. Die ersten Hundert Seiten spielen fast ausschließlich in Beccas düsteren Gedanken, weshalb ich fast das Buch abgebrochen hätte. Letztendlich war es dann ganz okay.
Der Schreibstil von Marie Döling gehört nicht zu meinen Favoriten. Aber das Buch ist gut. Aber ich sehe es auch kritisch. Das liegt daran, dass vor gut 25 Jahren ICH Fiona war. Ich war das Mädchen das gemobbt wurde, ich war das Mädchen, dass Suizid immer wieder in Betracht gezogen. Und Grund dafür waren Bekkas. Ich bin erwachsen geworden, musste mich mit meiner Vergangenheit arrangieren um nicht daran zu zerbrechen. Schon Anfangs 20 wurde mit bewusst, dass meine Mobber und Mobberinnen vermutlich ihre eigene Geschichte hatten und nicht im Alter waren wo man grosse Erwartungshaltungen an ausgereifte Gedankengänge haben durften und trotzdem. Diese Jungs und Mädchen, die Mobber und diejenigen die zugeschaut haben, haben ihr grossartiges Leben erhalten. Ich musste Jahre lang hart arbeiten um überhaupt aus dem Überlebensmodus herauszukommen, geschweige den ein soziales Umfeld aufbauen zu können. Bin ich wütend? Ja. Gibt mir die Geschichte von Bekka ein schlechtes Gefühl? Ja. Weil ich nicht erwartet habe (trotz Triggetwarnung), dass mich die Täteransicht so treffen könnte. Und vielleicht, weil ich neben all der Wut auch Mitleid empfinde mit Bekka. Was ich eigentlich nicht will...
Ich hab auch diesen zweiten Teil inhaliert. Die Gedanken der Protagonisten, ihre Gefühle - das war durchaus viel. Wirklich viel und zeitweise hatte es Längen. Ich war dann froh über die Kapitel mit Dialogen und Handlungen 🙈 Ein wichtiges Thema. Es gibt noch einen "Zwischenteil" und es kommt soweit ich weiß noch Band 3. Ich bin gespannt ❤️🩹🤍