Ein Freund der Erde.
von Tom Coraghessan Boyle
Wir schreiben das Jahr 2025. Der Treibhauseffekt hat voll zugeschlagen, in etlichen früheren Weingebieten wird inzwischen Reis angebaut. Die meisten Säugetiere sind ausgestorben, und das Essen ist auch nicht mehr das, was es einmal war. Ty Tierwater, militanter Ökoaktivist in den 80er Jahren, kümmert sich als rüstiger und nur sexuell leicht frustrierter Fünfundsiebzigjähriger im Auftrag eines schwerreichen Popstars um ein paar verwahrloste Tiere, die zu den letzten ihrer Spezies gehören. Da taucht eines Tages seine Ex-Frau Andrea mit einem ganz besonderen Anliegen wieder bei ihm auf.
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Ein Freund der Erde.
von Tom Coraghessan Boyle
Wir schreiben das Jahr 2025. Der Treibhauseffekt hat voll zugeschlagen, in etlichen früheren Weingebieten wird inzwischen Reis angebaut. Die meisten Säugetiere sind ausgestorben, und das Essen ist auch nicht mehr das, was es einmal war. Ty Tierwater, militanter Ökoaktivist in den 80er Jahren, kümmert sich als rüstiger und nur sexuell leicht frustrierter Fünfundsiebzigjähriger im Auftrag eines schwerreichen Popstars um ein paar verwahrloste Tiere, die zu den letzten ihrer Spezies gehören. Da taucht eines Tages seine Ex-Frau Andrea mit einem ganz besonderen Anliegen wieder bei ihm auf.
Aktuelle Rezensionen(1)
Wenn ich hier so die anderen Bewertungen lese, frage ich mich, ob ihr das Buch überhaupt gelesen habt?? Mal ernsthaft, ich habe in meinem ganzen Leben noch nie ein so schlechtes Buch gelesen. Dieses Buch zu lesen fühlt sich an, als wollte man sein Auto mit einem Wattestäbchen putzen. Am Anfang vielleicht noch ganz nett und witzig, aber je weiter man kommt, desto mehr wird es einfach nur zur Qual. Dieses Buch war die absolute Hölle. Hier mal ein kleiner Auszug aus dem Buch, damit jeder selbst entscheiden kann: "Diesen Augenblick sucht sich Andrea aus, um aus dem Schlafzimmer zu kommen. Haare im Gesicht, verschlafener Blick, die Beine nackt bis in die Haarwurzeln. Und es sind gute Beine, denn die verliert eine schöne Frau als letztes; kaum Zellolites und keine nennenswerte Krampfadern. Sie trägt eins von meinen Hemden, wie ich sehe,und darunter nichts als das, womit sie geboren wurde, oder wozu sie sich entwickelt hat. Ich folge Chuys Blick auf das schwarze Hemd und erstellte weit unten, wo sie die letzten beiden Knöpfe offen gelassen hat. Ich sehe ihr Schamhaar und es ist weiß, weiß wie ein Schneehuhn (auch schon ausgestorben), und dann starren wir beide auf ihr pechschwarz gefärbtes Kopfhaar und ich muss es zugeben, es ist mir peinlich, und ehe ich noch recht nachdenken kann, gehe ich auf sie zu und Knöpfe das Hemd zu, wie ein verliebter Ehemann, oder vielleicht ein liebestoller Hund. Einer mit Mundgeruch und Reude, der aufs geprügelt werden auch noch steht." Wer sich jetzt denkt "naja, so schlimm ist das doch gar nicht", der soll die Stelle einfach zehnmal hintereinander lesen, dann erst bekommt man nämlich ein Gefühl dafür wie eintönig das Buch geschrieben ist. Für Leute, die Philosophie-Bücher zum Frühstück essen, mag "Ein Freund der Erde" vielleicht ganz unterhaltsam sein, für normal denkende Menschen ist es allerdings nicht lesbar. 10/10 würden es nicht weiterempfehlen (allerhöchstens an verhasste Familienmitglieder)