Du solltest mich mit Krone sehen
von Leah Johnson
Liz Lighty hatte immer das Gefühl, sie sei zu schwarz, zu arm, zu unbeholfen für die konservative, reiche Kleinstadt, in der sie aufwuchs. Ihr Traum ist es, diese queerfeindlichen und rassistische Umgebung nach ihrem Abschluss hinter sich zu lassen und an einem renommierten College Medizin zu studieren. Als sie das benötigte Stipendium nicht erhält, bleibt ihr nur eine letzte Chance: Sie muss den Wettbewerb ihrer Schule gewinnen und Abschlussballkönigin werden, um mithilfe des Preisgeldes doch noch auf das Pennington College gehen zu können. Doch das ist leichter gesagt als getan: Liz steht nicht nur im Rampenlicht der ganzen Schule und muss durch das Rennen um die Krone wieder Zeit mit ihrem ehemals besten Freund Jordan verbringen, auch ihre eigentliche Konkurrentin Mack verdreht ihr gehörig den Kopf.
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Du solltest mich mit Krone sehen
von Leah Johnson
Liz Lighty hatte immer das Gefühl, sie sei zu schwarz, zu arm, zu unbeholfen für die konservative, reiche Kleinstadt, in der sie aufwuchs. Ihr Traum ist es, diese queerfeindlichen und rassistische Umgebung nach ihrem Abschluss hinter sich zu lassen und an einem renommierten College Medizin zu studieren. Als sie das benötigte Stipendium nicht erhält, bleibt ihr nur eine letzte Chance: Sie muss den Wettbewerb ihrer Schule gewinnen und Abschlussballkönigin werden, um mithilfe des Preisgeldes doch noch auf das Pennington College gehen zu können. Doch das ist leichter gesagt als getan: Liz steht nicht nur im Rampenlicht der ganzen Schule und muss durch das Rennen um die Krone wieder Zeit mit ihrem ehemals besten Freund Jordan verbringen, auch ihre eigentliche Konkurrentin Mack verdreht ihr gehörig den Kopf.
Aktuelle Rezensionen(1)
Liz Lighty ist eine Schwarze, lesbische Teenagerin, die in einer konservativen Kleinstadt in Indiana lebt. Sie möchte ihr letztes Jahr an der Highschool möglichst unauffällig verbringen und konzentriert sich darauf, ihren Traum zu verwirklichen: ein Musikstudium an der renommierten Pennington-Universität. Doch als ihr Stipendienantrag abgelehnt wird, scheint dieser Traum zu zerplatzen. Ihr Bruder Robbie schlägt ihr vor, am Wettbewerb zur Ballkönigin teilzunehmen, da der Gewinnerin ein hohes Preisgeld winkt, das ihre finanziellen Sorgen lösen könnte. Obwohl Liz alles andere als gerne im Mittelpunkt steht, wagt sie den Schritt und stellt sich der Herausforderung. Die Teilnahme am Wettbewerb zwingt Liz, aus ihrer Komfortzone herauszutreten. Sie muss sich mit den sozialen Eliten der Schule anlegen und ihre Angst überwinden, ständig im Rampenlicht zu stehen. Unterstützt wird sie von ihren besten Freund*innen Gabi, Britt und Stone, die ihr helfen, sich in der oberflächlichen Welt des Wettbewerbs zu behaupten. Doch während des Prozesses wird ihre Freundschaft mit Gabi auf eine harte Probe gestellt. Gabi wird zunehmend kontrollierend und setzt Liz unter Druck, ihre Persönlichkeit und ihr Äußeres zu verändern, ohne Rücksicht darauf, wie Liz sich dabei fühlt. Diese Entwicklung verdeutlicht, wie schmal der Grat zwischen Unterstützung und Manipulation in einer Freundschaft sein kann und welche Verantwortung man gegenüber den Gefühlen anderer trägt. Eine wichtige Rolle spielt auch die romantische Entwicklung zwischen Liz und Mack, einem neuen Mädchen an der Schule, das ebenfalls am Wettbewerb teilnimmt. Liz fühlt sich sofort zu Mack hingezogen, wagt aber zunächst nur, ihre Freundin zu sein. Diese Liebesgeschichte verleiht der Handlung eine leichte, charmante Note und balanciert die ernsteren Themen der Geschichte aus. Gleichzeitig wird auch Liz’ Beziehung zu ihrem ehemaligen Freund Jordan thematisiert, mit dem sie seit einer alten Auseinandersetzung nicht mehr gesprochen hat. Die langsame Annäherung und Versöhnung zwischen den beiden wirkt authentisch und ist emotional berührend – fast noch natürlicher als die Interaktionen zwischen Liz und Mack. Besonders hervorzuheben ist die Art, wie Liz mit den Herausforderungen ihrer Identität umgeht. Als Schwarze, queere Jugendliche in einer konservativen Umgebung muss sie gleich mehrere Formen von Diskriminierung ertragen. Trotzdem bleibt sie mutig und kämpft darum, sich selbst treu zu bleiben, auch wenn die Gesellschaft von ihr verlangt, sich anzupassen. Gleichzeitig wird der familiäre Rückhalt durch ihre Großeltern und ihren Bruder Robbie ein zentraler Anker in ihrem Leben. Die Wärme und Liebe ihrer Familie geben ihr die Kraft, schwierige Situationen zu meistern. Das Buch schafft es, ernste Themen wie soziale Hierarchien, Ausgrenzung und Freundschaftskonflikte mit humorvollen Momenten und einer jugendlichen Leichtigkeit zu verbinden. Liz ist eine unglaublich empathische Hauptfigur, die es den Leser*innen leicht macht, sich mit ihr zu identifizieren. Ihre Ängste und Hoffnungen fühlen sich echt an, und es ist bewegend, ihren Weg zu verfolgen. Insgesamt ist es eine Geschichte voller emotionaler Höhen und Tiefen, die zeigt, wie wichtig Familie, Freundschaft und Selbstakzeptanz sind. Das Buch wirft einen ehrlichen Blick auf die Herausforderungen des Erwachsenwerdens und behandelt Themen wie soziale Erwartungen und den Mut, seinen eigenen Weg zu gehen. Es ist nicht nur inspirierend, sondern auch eine herzerwärmende Erinnerung daran, dass es sich lohnt, für sich selbst und seine Träume einzustehen. Fazit: „Du solltest mich mit Krone sehen“ ist nicht nur eine Coming-of-Age-Geschichte, sondern auch ein Buch über Mut, Selbstakzeptanz und die Macht von Beziehungen. Es beleuchtet, wie wichtig es ist, sich selbst treu zu bleiben, auch wenn die Gesellschaft einem das Gegenteil einreden will. Mit seinem Fokus auf Diversität, Freundschaft und Familie ist es eine Geschichte, die berührt und inspiriert – eine, die man gern schon in der eigenen Schulzeit gelesen hätte. 4 von 5 Sternen!