4.2

Die Mitternachtsrose: Roman

von Lucinda Riley

Format:Softcover

Innerlich aufgelöst kommt die amerikanische Schauspielerin Rebecca Bradley im englischen Dartmoor an, wo ein altes Herrenhaus als Kulisse für einen Film dient, der in den 1920er Jahren spielt. Vor ihrer Abreise hat die Nachricht von Rebeccas angeblicher Verlobung eine Hetzjagd der Medien auf die junge Frau ausgelöst, doch in der Abgeschiedenheit von Astbury Hall kommt Rebecca allmählich zur Ruhe. Als sie jedoch erkennt, dass sie Lady Violet, der Großmutter des Hausherrn, frappierend ähnlich sieht, ist ihre Neugier geweckt. Dann taucht Ari Malik auf: ein junger Inder, den das Vermächtnis seiner Urgroßmutter Anahita nach Astbury Hall geführt hat. Und gemeinsam kommen sie nicht nur Anahitas Geschichte auf die Spur, sondern auch dem dunklen Geheimnis, das wie ein Fluch über der Dynastie der Astburys zu liegen scheint ...

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
592 SeitenSoftcover
Erschienen an: 2015-06-22

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Aktuelle Rezensionen(1)

4.2(5 ratings)
SvenjaRezension von Svenja

Lucinda Riley ist für mich eine Königin des historischen Romans. Wie sie Vergangenheit und Gegenwart verbindet und der Leser die Hauptcharaktere beim Aufdecken von Familiengeheimissen begleitet ist jedes Mal wieder unglaublich. In diesem Buch werden Indien und England zu Beginn des 20 Jahrhundert mit der Gegenwart verwoben. In dieser reist die amerikanische Schauspielerin nach Astbury Hall, England, um einen neuen Film zu drehen. Dort angekommen fällt nicht nur ihr die Ähnlichkeit zu Violet Astbury, der ehemaligen Herrin des Hauses, auf. Am anderen Ende der Welt in Indien nimmt Ari Malik endlich den letzten Wunsch seiner Urgroßmutter Anahita wahr und macht sich auf die Suche nach deren Sohn, der viele Jahre zuvor tot erklärt wurde, was Anahita jedoch nie glaubte. Das Schicksal führte die beiden nach Astbury Hall. Die Geschichte nimmt ihren Lauf, während alte und neue Familiengeheimnisse ans Licht kommen. Bis zum Ende war ich gespannt, was die Auflösung dieses Mal sein würde und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Die Hauptcharaktere waren echt und sympathisch. Besonders gefallen haben mir die Nebencharaktere, die mehr waren, als nur Lückenfüller, sondern richtige Persönlichkeiten haben (James) und ihre eigenen Geheimnisse haben. Lucindas Scheibstil sorgt dafür, dass der Leser sich nach Indien unter der britischen Herrschaft zurückversetzt fühlt und sie weiß es, Länder und Orte zu beschreiben, ohne, dass es langweilig wird. Das Ende hat mich geschockt, leider nicht im positiven Sinne. Es kam mir etwas unsinnig vor. <spoiler>Anahita soll also in der Lage gewesen sein, zu spüren, wenn geliebte Menschen sterben,und hat allgemein ein ziemlich exaktes Bauchgefühl, aber erkennt ihren eigenen Sohn nicht wenn sie mit ihm zusammenarbeitet?</spoiler> Für jeden anderen Hauptcharakter aus Rileys Büchern hätte ich mir so ein Verhalten vorstellen können, aber zu Anahita hat es einfach nicht gepasst.

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