Die Hüter der fünf Jahreszeiten, Band 1: The Lie in Your Kiss
von Kim Nina Ocker
Als Bloom zu einer Hüterin des Winters bestimmt wird, bricht ihr ganzes Leben über Nacht in sich zusammen. Denn obwohl sie zu einer der vier magischen Herrscherfamilien gehört, die seit Generationen den Kreislauf der Jahreszeiten aufrechterhalten, wollte Bloom sich aus alldem heraushalten und stattdessen weit weg studieren. Doch nun muss sie von Oslo nach Amsterdam fliegen, um das Amulett der Jahreszeiten an den Hüter des Frühlings zu übergeben. Sie ahnt nicht, dass diese eine Begegnung und ein einziger Kuss genügen werden, um nicht nur ihr Herz, sondern auch ihre Familie und die gesamte Welt, wie Bloom sie kennt, in Gefahr zu bringen. Ab 14 J.
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Die Hüter der fünf Jahreszeiten, Band 1: The Lie in Your Kiss
von Kim Nina Ocker
Als Bloom zu einer Hüterin des Winters bestimmt wird, bricht ihr ganzes Leben über Nacht in sich zusammen. Denn obwohl sie zu einer der vier magischen Herrscherfamilien gehört, die seit Generationen den Kreislauf der Jahreszeiten aufrechterhalten, wollte Bloom sich aus alldem heraushalten und stattdessen weit weg studieren. Doch nun muss sie von Oslo nach Amsterdam fliegen, um das Amulett der Jahreszeiten an den Hüter des Frühlings zu übergeben. Sie ahnt nicht, dass diese eine Begegnung und ein einziger Kuss genügen werden, um nicht nur ihr Herz, sondern auch ihre Familie und die gesamte Welt, wie Bloom sie kennt, in Gefahr zu bringen. Ab 14 J.
Aktuelle Rezensionen(3)
„Die Hüter der fünf Jahreszeiten“ ist so aufregend wie der Sturm im Herbst und so süß wie die Früchte im Sommer. Die Geschichte hat mich wahrlich verzaubert. Die Idee jeder Jahreszeit einer Familie und einer Magie zuzuordnen, ist so aufregend und etwas völlig neues. Die Geschichte spielt in der realen Welt. Magie und Realität sind hier miteinander verwoben, was ich unglaublich gut fand. So wurden aktuelle Themen wie der Klimawandel oder Naturkatastrophen angesprochen und diskutiert. Bloom ist eine herausragende Protagonistin. Sie ist ehrlich zu sich selbst, nie abgehoben und immer realistisch. Besonders gefällt mir, dass sie zwar stets ihre eigene Meinung vertritt und stark durch die Geschichte geht, dabei aber nicht der Überheld der Story ist, sondern auch Schwäche zeigt. Ihr Charakter macht eine tolle Entwicklung durch, die vollkommen nachvollziehbar ist. Ihr Gegenüber steht Kevo. Sein Charakter ist schwer einzuordnen, hat er doch viele Geheimnisse, die erst nach und nach ans Licht kommen. Das macht ihn aber umso interessanter. Zu Beginn der Story entwickelt sich die Geschichte eher etwas zu langsam für meinen Geschmack. Sind die ersten 100 Seiten überwunden, überschlagen sich die Ereignisse aber. Durch unglaubliche Spannung und vielen überraschenden Wendungen zeichnet sich der Rest des Buches aus. Das Ende ist …. fies. Ich hätte am liebsten sofort den zweiten Band gelesen! Das Buchcover war Liebe auf den ersten Blick. Es ist einfach wahnsinnig schön und passt perfekt zu der Geschichte. Für alle Romantasyliebhaber eine absolute Leseempfehlung!
Ich hatte zwei große Probleme mit diesem Buch: Das Magiesystem (mit Hinblick auf den Klimawandel) und das Pacing. Kann sein, dass ich an die Sache zu strukturorientiert, zu technisch rangehe, aber da das meine Art ist, (vor allem Fantasy-)Romane zu lesen, urteile ich danach. <br/>Das Magiesystem erschien mir an vielen Stellen lückenhaft oder widersprüchlich, bis nahezu unlogisch. Da hat es eine gewisse Ironie, dass die Autorin manche Infopunkte zweimal im Laufe des Buchs erklärt, damit es die Leserin auch wirklich versteht, obwohl das auch schon beim ersten Mal klar war. Verzeiht mir hier kurz den Spoiler, während ich das Magiesystem umreiße: Die vier Jahreszeiten werden beherrscht von je einer Familie, die auch entsprechende magische Fähigkeiten hat und dafür verantwortlich ist, den Kreislauf der Jahreszeiten aufrechtzuerhalten. Soweit so gut. Jetzt ist es aber so, dass vor Urzeiten eine fünfte Jahreszeit existiert hat, der Vanitas. Weil die Vanitas-Familie jedoch vernichtet worden ist, gibt es ihn heute nicht mehr. Die Konsequenz? Wir haben nur noch vier Jahreszeiten: Winter, Frühling, Sommer und Herbst. Das ist wiederum verständlich, würde die Autorin nicht einen Schritt weiter gehen und auf den Klimawandel zu sprechen kommen.<br/>An mehreren Stellen im Buch wird die Frage ausgesprochen, was passieren würde, wenn die Familien nicht die nächste Jahreszeit einläuten und z. B. immer Winter wäre. Nur so nebenbei bemerkt, ist das komplett unlogisch, da sich unsere Jahreszeiten auf die Bahn der Erde um die Sonne bezieht und nicht auf ein magisches Ritual. Ich mag Magie, aber wenn sie sich auf unsere Realität bezieht, dann bitte auch so, dass sie sich nicht mit einfachsten Naturwissenschaften beißt. Aber das war wie gesagt nur so nebenbei. Jetzt kommen wir wieder auf die Frage zurück: was passiert, wenn der Jahreszeiten-Kreislauf unterbrochen wird? Welche Konsequenz hat das Fehlen von Vanitas? Die Antwort, die das Buch uns gibt, ist sehr schwammig und zweideutig: Der Klimawandel ist das Ergebnis. Richtig, der Klimawandel, der seit Beginn des Industriezeitalters vonstatten geht, hat in Wirklichkeit schon vor tausenden Jahren begonnen, weil eine Jahreszeit weggefallen ist. What? Aber bevor die Leserin sich beschweren kann, setzt das Buch noch hinzu: Natürlich ist der Klimawandel auch menschengemacht. Aber das Fehlen des Vanitas hat ihn auch noch begünstigt. <br/>Bitte was? Wie soll eine Jahreszeit darüber entscheiden, wie viel Co2 in unsere Atmosphäre gelangt? <br/>Vielleicht hat die Autorin die Thematik nur schlecht rübergebracht, aber für mich war es auf jeden Fall ein gewaltiger Minuspunkt, weil sich um diese Frage eben der ganze Konflikt gedreht hat. <br/><br/>Puh, das ist länger geworden als gedacht. Kommen wir noch schnell zum zweiten Punkt: Pacing, also in welcher Kombination man spannende, schnelle Szenen mit eher emotionsfokussierten, langsamen Szenen paart. Das ging meiner Meinung nach hier komplett daneben. Anfangs ist etwas passiert, dann wurde viel geredet. Dann ist nochmal kurz was passiert, ungefähr um die 25 Prozent Marke, und dann wurde weitestgehend wieder nur geredet, bis zum Ende hin ein paar (nicht sehr überraschende) Enthüllungen kamen. Dieses Gerede wurzelt vor allem daraus, dass die Protagonistin sich sehr viel wehrt - nur um am Ende doch nachzugeben. Welchen Zweck hatte ihr Widerstand, außer dass man sie anspornen wollte, endlich in die Gänge zu kommen, damit die Geschichte weitergehen, oder doch eher beginnen kann? <br/><br/>Mit der Geschichte bin ich nicht warm geworden, aber das liegt an meiner allgemeinen Einstellung zu Büchern. Da es außerdem Romantasy ist, liege ich nicht ganz in der Zielgruppe - auch wenn es hin und wieder Romantasy gibt, die mich überzeugt. Diese hier leider nicht.
Blooms Geschichte ist einfach mitreißend. Kaum beginnt man zu lesen, ist man auch schon mittendrin, im Krieg der Jahreszeiten. Die Hauptprotagonistin ist großartig beschrieben, sehr sympathisch und authentisch, aber auch die anderen Charaktere sind sehr vielschichtig und individuell gestaltet. Die Story wird mit genau der richtigen Dosis Romantik und ein bisschen Magie komplettiert und sorgt für absolutes Lesevergnügen! Spannende Romantasy mit lebendigen Dialogen.