Die Chemie des Todes
von Simon Beckett
Sterben kann ewig dauern. Der menschliche Körper beginnt zu verwesen. Die Arbeit von Gerichtsmediziner Dr. David Hunter beginnt. David Hunter ist forensischer Anthropologe, vor dem tragischen Unfalltod seiner Frau Kara und seiner Tochter Alice galt er als der beste seines Berufs in ganz England. Schockiert von diesem Schicksalsschlag zieht er aus London in das kleine Dorf Manham und wird dort zuerst Gehilfe des dortigen Landarztes Henry Maitland, der, ebenfalls Witwer, seine Frau, ebenso wie David, bei einem Autounfall verloren hat und seit diesem Unfall an den Rollstuhl gefesselt ist. Nach und nach vertritt Hunter den gelähmten Landarzt die meiste Zeit in der Praxis, erzählt aber niemandem von seiner früheren Arbeit.Eines Tages wird die Leiche einer Dorfbewohnerin am Rand des Sumpfes, der am Dorfrand liegt, gefunden. Die Leiche ist bereits zu stark verwest, um festzustellen, wer die Tote ist. Dorfpolizist Mackenzie erfährt von Hunters früherem Beruf und bittet ihn, die Leiche zu untersuchen. Nach erster Ablehnung stimmt Hunter zu und identifiziert die Leiche als die der Dorfbewohnerin Sally Palmer, die den Verwesungsmerkmalen nach zu urteilen seit etwa zehn Tagen tot sein musste. Außerdem hatte ihr der Mörder Schwanenflügel in den Rücken gesteckt. Später stellt sich heraus, dass die aus London stammende Autorin erst kürzlich ein Interview veröffentlicht hatte, in dem sie von Manham schwärmte: Sie könne in dem beschaulichen Ort besser schreiben als in der Großstadt, da sie sich dort frei fühlte, fast so, als besäße sie Flügel. Bei der Durchsuchung ihres Hauses wird ihr toter Hund entdeckt und ein totes Wiesel, das ihr offensichtlich jemand vor die Haustür gelegt hatte.
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Die Chemie des Todes
von Simon Beckett
Sterben kann ewig dauern. Der menschliche Körper beginnt zu verwesen. Die Arbeit von Gerichtsmediziner Dr. David Hunter beginnt. David Hunter ist forensischer Anthropologe, vor dem tragischen Unfalltod seiner Frau Kara und seiner Tochter Alice galt er als der beste seines Berufs in ganz England. Schockiert von diesem Schicksalsschlag zieht er aus London in das kleine Dorf Manham und wird dort zuerst Gehilfe des dortigen Landarztes Henry Maitland, der, ebenfalls Witwer, seine Frau, ebenso wie David, bei einem Autounfall verloren hat und seit diesem Unfall an den Rollstuhl gefesselt ist. Nach und nach vertritt Hunter den gelähmten Landarzt die meiste Zeit in der Praxis, erzählt aber niemandem von seiner früheren Arbeit.Eines Tages wird die Leiche einer Dorfbewohnerin am Rand des Sumpfes, der am Dorfrand liegt, gefunden. Die Leiche ist bereits zu stark verwest, um festzustellen, wer die Tote ist. Dorfpolizist Mackenzie erfährt von Hunters früherem Beruf und bittet ihn, die Leiche zu untersuchen. Nach erster Ablehnung stimmt Hunter zu und identifiziert die Leiche als die der Dorfbewohnerin Sally Palmer, die den Verwesungsmerkmalen nach zu urteilen seit etwa zehn Tagen tot sein musste. Außerdem hatte ihr der Mörder Schwanenflügel in den Rücken gesteckt. Später stellt sich heraus, dass die aus London stammende Autorin erst kürzlich ein Interview veröffentlicht hatte, in dem sie von Manham schwärmte: Sie könne in dem beschaulichen Ort besser schreiben als in der Großstadt, da sie sich dort frei fühlte, fast so, als besäße sie Flügel. Bei der Durchsuchung ihres Hauses wird ihr toter Hund entdeckt und ein totes Wiesel, das ihr offensichtlich jemand vor die Haustür gelegt hatte.
Aktuelle Rezensionen(28)
Achtung Rassismus! Nicht das komplette Buch aber eine Stelle und zwar sehr explizit. Unnötige Grausamkeit, das Ende viel zu übertrieben, teilweise typisch frauenfeindlich. Spannung ist dennoch vorhanden.
hat mich leider erst auf den letzten 130 seiten so richtig gepackt, so dass ich das buch nicht mehr aus der hand legen konnte
Schraurig, spannend sehr gut !
„Chemie des Todes“ ist der erste Band der erfolgreichen David-Hunter-Reihe von Simon Beckett und verbindet auf eindrucksvolle Weise Spannung, Forensik und psychologische Tiefe. Der Roman erzählt die Geschichte des ehemaligen forensischen Anthropologen David Hunter, der sich nach einem persönlichen Schicksalsschlag in ein abgelegenes englisches Dorf zurückgezogen hat, um dort als Landarzt ein ruhigeres Leben zu führen. Doch diese Ruhe wird jäh gestört, als eine grausam zugerichtete Leiche gefunden wird. Beckett gelingt es von Beginn an, eine düstere und beklemmende Atmosphäre aufzubauen. Das abgeschiedene Dorf wird fast selbst zu einer Figur – voller Misstrauen, Geheimnisse und unterschwelliger Spannungen. Die Handlung entwickelt sich kontinuierlich und steigert sich zu einem packenden Thriller, der den Leser bis zum Schluss fesselt. Der Showdown nimmt zum Ende hin nochmal richtig Fahrt auf, sodass man glaubt den Plottwist durchschaut zu haben, doch völlig daneben liegt. Besonders hervorzuheben ist die detailreiche Darstellung der forensischen Arbeit. Beckett beschreibt Verwesungsprozesse und Spurensicherung mit großer Genauigkeit, ohne dabei reißerisch zu wirken. Diese wissenschaftliche Komponente verleiht dem Roman Authentizität und hebt ihn von vielen klassischen Krimis ab. Die Figur des David Hunter ist vielschichtig und glaubwürdig. Seine innere Zerrissenheit, seine Trauer und sein Wunsch nach Isolation stehen im Kontrast zu seinem Pflichtgefühl und seiner Neugier als Wissenschaftler. Ebenso seinem sein als Mensch, der weiterlebt und liebt. Dadurch entsteht eine emotionale Tiefe, die über die reine Krimihandlung hinausgeht.
Wow tolle story und spannend