Die Blutliste
von Rainer Löffler
In einem Grab auf einem Kölner Friedhof wird die Leiche eines ermordeten, entsetzlich entstellten Mannes entdeckt. Die junge Frau, die dort eigentlich liegen sollte, ist verschwunden. Auch sie war das Opfer einer Bluttat. Fallanalytiker Martin Abel wird nach Köln beordert und vermutet einen Zusammenhang zwischen den Fällen. Er findet heraus, dass Spuren auf einen lange zurückliegenden Mord weisen - und dass der Schlüssel zur Klärung des aktuellen Falls in der Familie dieses allerersten Mordopfers liegen muss. Aber dann wird ein weiterer verstümmelter Toter in einem fremden Grab gefunden, und Abel erkennt, dass das nächste Opfer schon auf der Liste steht. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt ...
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Die Blutliste
von Rainer Löffler
In einem Grab auf einem Kölner Friedhof wird die Leiche eines ermordeten, entsetzlich entstellten Mannes entdeckt. Die junge Frau, die dort eigentlich liegen sollte, ist verschwunden. Auch sie war das Opfer einer Bluttat. Fallanalytiker Martin Abel wird nach Köln beordert und vermutet einen Zusammenhang zwischen den Fällen. Er findet heraus, dass Spuren auf einen lange zurückliegenden Mord weisen - und dass der Schlüssel zur Klärung des aktuellen Falls in der Familie dieses allerersten Mordopfers liegen muss. Aber dann wird ein weiterer verstümmelter Toter in einem fremden Grab gefunden, und Abel erkennt, dass das nächste Opfer schon auf der Liste steht. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt ...
Aktuelle Rezensionen(4)
Meine Rezension ist auf die angesprochenen Themen im Buch bezogen. Jede Autorin und jeder Autor, macht sich Gedanken, welche Themen im Buch angesprochen werden. Ich bin der Meinung, dass wir uns viel mehr mit diesen auseinandersetzen sollten. Straftaten können schwerwiegende Folgen für die Opfer und deren Angehörige bedeuten. Sexualisierte Gewalt ist eines der schlimmsten Verbrechen, die ein oder mehrere Menschen, einem anderen antun können. Die Gleichgültigkeit, mit der solche abscheulichen Verbrechen begangen werden, ist immer wieder erschreckend. Oftmals zeigen sich der oder die Täter uneinsichtig und versuchen, dem Opfer die Schuld in die Schuhe zu schieben. Dies ist eine weitere Belastung für Betroffene und deren Angehörige, schließlich sind die Menschen, die solche Straftaten über sich ergehen lassen mussten, in der Beweispflicht, dass die Dinge nicht im einvernehmlichen Einverständnis geschehen sind. Nicht nur das Opfer hat mit dem Erlebten zu kämpfen, sondern auch die Angehörigen. Sie sind diejenigen, die als erste hautnah mitbekommen, in welchem emotionalen Gefängnis die Betroffenen leben. Die psychischen Probleme, die Angehörige dadurch bekommen können, sollten nicht unterschätzt werden. Besonders die Menschen, die dazu gezwungen werden, solche schwerwiegenden Straftaten mit anzusehen, sollten nicht ignoriert werden. Durch die auftretenen psychischen Probleme, können diese Menschen, ein Handeln entwickeln, das niemand stoppen kann. Dadurch kann ein Hass entstehen, der schlimmer ist, als alles, was man sich vorstellen kann. Um das Handeln von Menschen zu verstehen, muss man sich die Zeit nehmen, um die Hintergründe zu verstehen. Warum z.B. verachten Kinder den Vater? Hat dies u.a. mit Gewalt zu tun, welche er der Mutter angetan hat? Schuld, die ein Mensch auf sich nimmt, weil er die Hand gegen einen anderen erhebt, kann niemals begründet werden. Die Gewalt, die einige Familienmitglieder erleben müssen, wird oftmals nicht wahrgenommen, weil eine Scheinwelt aufgebaut worden ist. Im Grunde gibt es nur wenige Möglichkeiten, dieser Gewalt zu entfliehen - sich bei Anlaufstellen Hilfe holen, den Gewalttäter verlassen oder dieser beendet seine Gewaltbereitschaft und macht eine angemessene Therapie. Dennoch muss eins klar gesagt werden: „Gewalt, egal in welcher Form, darf niemals und nirgends akzeptiert werden.“ Wenn ein geliebter Mensch stirbt, ist dies für viele ein enorm schmerzhafter Verlust. Das Loslassen und das Akzeptieren, dass diese Person für immer die Erde verlassen hat, ist ein schwieriger und steiniger Weg. Ein Friedhof, ist ein Ort des Innehaltens und Gedenken. Hier ist es möglich sich den geliebten Menschen nahe zu fühlen. Es ist klar, dass ein Friedhof auch Ängste hervorrufen kann. Der Zauber, der ein solcher Ort aber hervorrufen kann, muss verstanden werden. So schmerzhaft die letzte Ruhestätte auch ist, sie gibt einem jeden die Möglichkeit, dem anderen, jeden Tag die Ehre zu erweisen und zu zeigen, dass man die Person nicht vergessen hat. Ein Mensch ist wirklich erst tot, wenn man ihn nicht mehr im Herzen und Bewusstsein trägt.
Die Blutliste“ ist Band 4 rund um den Ermittler Martin Abel. Man muss nicht, aber man sollte die anderen Bände vorher gelesen haben. Die Fälle sind allerdings in sich abgeschlossen. Um Herrn Abel aber in seiner ganz Pracht kennenzulernen und seine persönliche Entwicklung anzuschauen, sollte man schon bei Band 1 starten. Mal davon abgesehen, dass die Reihe wirklich grandios ist und mit den ganz Großen mithalten kann. Band 1 ist übrigens Blutsommer. Diesmal verschlägt es Herrn Abel in mein Bundesland und in meine nähere Nachbarschaft. Nämlich nach Köln. Aber der Ort spielt eher eine kleinere Rolle, denn im Fokus stehen verschwundene Leichen und sehr brutale Morde. Ergo: Dieses Buch ist nichts für zartbesaitete LeserInnen, aber wer bereits ein Buch von Herrn Löffler gelesen hat, weiß was einen erwartet. Die Blutliste ist mein absolutes Thriller Highlight in diesem Jahr. Der Autor nimmt bei Beschreibungen niemals ein Blatt vor den Mund und das gefällt mir an seinen Büchern sehr. Sie sind blutig, hart und klug konstruiert. Besonders das Nachwort fand ich total interessant, denn dort erklärt er, was in dazu inspiriert hat, dieses Buch zu schreiben. Den Lesenden erwarten spannende Wendungen, brisante Szenen und Psychospielchen vom Feinsten. Die ersten 50% habe ich sofort in einem Rutsch weggesuchtet, beim Rest ist mir leider das echte Leben in den Weg gekommen. Es war toll, Herrn Abel wieder in Aktion zu sehen und ich habe es genossen, zusammen mit ihm den Fall zu lösen. Es war, als wäre man in seinem Kopf und selbst ErmittlerIn in diesem Fall. Herr Löffler versteht es, seine Szenen so bildhaft wie möglich zu gestalten und den Plot logisch aufzubauen. Bisher mein absolutes Thriller Highlight in 2022 und ich hoffe und wünsche mir, dass die Muse Herrn Löffler recht schnell wieder küsst, damit er einen neuen Bestseller schreiben kann, den ich mit Sicherheit wieder wegatmen werde. Danke an den Verlag, dass ich diese Geschichte lesen durfte.
Fesselnd von Anfang bis Ende. Stellenweise sehr brutal, dennoch spannend. Ich fand die Nebenhandlung eher störend und unnötig.
blutig, brutal und nichts für schwache Nerven. Spannend bis zum Schluss. 🤘📚