Victoria, genannt Toja, illustriert Buchumschläge. Ihre Gedanken kann sie oft besser in Bildern als in Worten ausdrücken. Seit einer Lebenskrise lebt sie in einem Haus am Stadtrand, wo sie zwischen alten Obstbäumen und Blumenbeeten wieder zu sich gefunden hat. Als am Gartenzaun die vierzehnjährige Vica auftaucht, die eigentlich ebenfalls Victoria heißt, erkennt Toja sich in dem introvertierten Mädchen wieder. Sie fühlt sich an ihre eigene Vergangenheit erinnert und an das beklemmende Gefühl, nicht richtig zu sein. Toja möchte für Vica einen friedlichen Ort schaffen, an dem diese auch in dunklen Zeiten Hoffnung finden kann. Wie die Blüte, die immer zum Licht strebt. Aber lässt sich das Glück planen? Und wie viel Mut braucht es zur Veränderung? 
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Der Garten der kleinen Wunder
Victoria, genannt Toja, illustriert Buchumschläge. Ihre Gedanken kann sie oft besser in Bildern als in Worten ausdrücken. Seit einer Lebenskrise lebt sie in einem Haus am Stadtrand, wo sie zwischen alten Obstbäumen und Blumenbeeten wieder zu sich gefunden hat. Als am Gartenzaun die vierzehnjährige Vica auftaucht, die eigentlich ebenfalls Victoria heißt, erkennt Toja sich in dem introvertierten Mädchen wieder. Sie fühlt sich an ihre eigene Vergangenheit erinnert und an das beklemmende Gefühl, nicht richtig zu sein. Toja möchte für Vica einen friedlichen Ort schaffen, an dem diese auch in dunklen Zeiten Hoffnung finden kann. Wie die Blüte, die immer zum Licht strebt. Aber lässt sich das Glück planen? Und wie viel Mut braucht es zur Veränderung? 
Aktuelle Rezensionen(6)
Die Geschichte war für mich ein echtes kleines Seelenbuch, weil ich mich in den Figuren wiederfinden konnte. Besonders berührt hat mich, wie subtil die Introvertiertheit und Hochsensibilität der Charaktere dargestellt wurden. Es war schön, dass nicht alles explizit benannt werden musste, sondern zwischen den Zeilen spürbar war, was die Figuren fühlen und denken. Sehr gelungen fand ich auch die sensiblen Momente zwischen Vater und Tochter, wie der Versuch des Vaters, seine Tochter wirklich zu verstehen, und die Liebe und das Verständnis, das Toja für Vica zeigt. Die leisen Momente machten das Buch für mich besonders, ebenso wie die Hingabe zur Natur und der liebevoll beschriebene Garten, der ein wundervoller Rückzugsort für die Figuren und für das Setting war. Insgesamt eine sanfte, einfühlsame und berührende Lektüre, die mich lange nachklingen ließ, weil ich mich gesehen fühlte.
DerAnfang war toll aber dann wird es so unrealistisch…
Die Sätze so zauberhaft wie die Geschichte
Sprachlich ein gigantisches Buch, bei dem ganz tolle Bilder im Kopf entstehen. Teilweise empfand ich es als zu dick aufgetragen, aber dadurch, dass es sich so perfekt ins Gesamtbild eingefügt hat, wurde das wieder ausgeglichen. Es geht viel um Ruhe, um gegenseitiges Verstehen, darum, im Hier und Jetzt zu leben und nicht auf das Leben zu warten. Es war wundervoll und es wird mich hoffentlich noch einige Zeit auf meinen Wegen begleiten. Ein ganz toller, gelungener, tiefgründiger, herzwärmender Roman. Große Empfehlung!
Das Buch der leisen Wunder ❤️ Toja ist Illustratorin, deren Leidenschaft Bildern statt großer Worte gilt. Wie viele introvertierte Menschen, schöpft auch sie ihre Kraft sowohl aus der Natur, als auch der Abgeschiedenheit ihres kleinen Häuschens am Standrand. Als sich eines Tages die 14jährige Vica ins Gebüsch am Gartenzaum schleicht, nähern sich die beiden vorsichtig an, wobei sich Toja immer mehr in dem Mädchen wiedererkennt. So beginnt Patricia Koelle-Wolken ihren wundervollen neuen Roman „Der Garten der kleinen Wunder“, in dem es ebenso um die Wunder der Natur geht, wie um alltägliche Wunder, um unerwartete Begegnungen, rettende Freundschaft, Hoffnung und nicht zuletzt um einen zauberhaften Sommer, der vieles zu verändern vermag. Um ehrlich zu sein, war mir die Autorin Patricia Koelle-Wolken bis zu diesem Buch absolut kein Begriff, meine Erwartung dementsprechend neutral, meine Vorfreude aufgrund des Klappentextes jedoch groß. Die ersten Seiten lasen sich toll, nur war ich plötzlich zu faul selbst zu lesen, also habe ich mich zusätzlich für das Hörbuch entschieden und mich dann einfach zurückgelehnt. Ebenso einfühlsam von Ulrike Kapfer gelesen, wie von der Autorin geschrieben, kann ich es auch nur wärmstens empfehlen, es war ein Wohlfühl-Genuss! Die unglaublich bildhafte und vor Lebensfreude sprühende Sprache der Autorin haben mich gleich auf den ersten Seiten abgeholt. Ihre Liebe zur Natur und dem Alltäglichen klingt nicht nur in jedem Satz mit, sondern zeigt auch in eben diesen alltäglichen Dingen, die „kleinen Wunder“ auf, die uns in der heutigen Zeit viel zu oft entgehen. Zudem erinnert sie daran, wie kleine Veränderungen und Taten, ja sogar Worte, nachhaltig Großes bewirken und anstoßen können. Ich weiß nicht wie ich es anders beschreiben soll, als dass es mich geradezu innerlich gewärmt und inspiriert hat. Zudem finde ich es wundervoll, wie einfühlsam und exakt sie das Innere von Toja und Vica mit Hilfe von einfachen Beispielen und Vergleichen beschreibt. Beide sind introvertiert, weshalb sie sich oftmals einsam und unverstanden gefühlt, ihre Andersartigkeit als eine Art Krankheit gesehen haben. Damit leistet die Autorin obendrein noch hervorragende Aufklärungsarbeit, denn der Druck von Außen und die daraus resultierende Verzweiflung werden hier wirklich verständlich und nachvollziehbar dargestellt, ebenso wie der Irrsinn und die Ansprüche unserer Gesellschaft. Fazit: Eine wahrhaft wundervolle, tiefgründige, wenngleich auch leise Geschichte über Introvertiertheit und darüber, dass „Glücklichsein“ für jeden etwas anderes bedeutet! Ein Buch das gleichermaßen berührt, wie glücklich macht und zum nachdenken anregt.