2.9

Das Nachthaus

By Jo Nesbø, Günther Frauenlob

Format:Hardcover

Wer einmal im Nachthaus gewesen ist, kommt als ein anderer herausAls in einer Kleinstadt ein Jugendlicher verschwindet, steht der Schuldige schnell fest: Hat Richard seinen Freund Tom im Wald von einer Brücke in den reißenden Fluss gestoßen? Richard wehrt sich gegen die Anschuldigungen, doch er verstrickt sich dabei in Lügen. Niemand glaubt ihm. Dabei ist Toms Abwesenheit so ungeheuerlich, dass Richard selbst kaum noch zu atmen wagt. Seine Suche nach dem Freund führt ihn auf die dunkle Seite von Ballantyne. Dort steht das Nachthaus. Was geschah in jener Nacht?»Ein unheimliches Vergnügen, das keine Albträume verursacht - oder doch?« KIRKUS REVIEWS

Mystery, Thriller, Horror & Crime
288 pagesHardcover
First published October 19, 2023

What's Bookie?

  • Free delivery in Germany.
  • Find your perfect next read.
  • Track to motivate you to read more.
  • Connect with people like you.

Popular Reviews(9)

2.9(38 ratings)
CaroReviewed by Caro

Inhalt Richard ist Zeuge, als sein Freund Tom von einem Telefonhörer gefressen wird. Als er es daraufhin meldet, glaubt ihm niemand. Im Gegenteil, er ist plötzlich Mittelpunkt der Ermittlung rund um das verschwinden mehrerer Personen im Dorf. Doch die Entdeckung des Nachthauses tief im Wald, ändert alles. Eigene Meinung Das Nachthaus ließ sich ganz gut lesen, erinnerte mich jedoch von Anfang an an die kürzeren Horrorbücher von Stephen Kind. Leider erwies es sich als deutlich zäher und mit einigen Wendungen, die zwar nicht immer vorhersehbar, aber doch haarsträubend waren. Ich konnte mich leider nicht hundertprozentig auf die Geschichte einlassen. Sie war wirr und wurde zweimal wieder verworfen, wobei ich den Mittelteil überhaupt nicht mochte, das Ende mit dafür umso besser gefallen hat. Auch Richard als Protagonist hat mir leider überhaupt nicht zugesagt. Fazit Von Jo Nesbo wird es mein letztes Buch dieser Art gewesen sein, wobei es nicht schlecht war, ich aber schon deutlich besseres in die Richtung gelesen habe.

'ThushaReviewed by 'Thusha

𝗠𝗜𝗧 𝗦𝗣𝗢𝗜𝗟𝗘𝗥 Ich bin wirklich mit dem Wunsch an dieses Buch herangegangen, mich überraschen zu lassen. Leider hat sich 𝘋𝘢𝘴 𝘕𝘢𝘤𝘩𝘵𝘩𝘢𝘶𝘴 für mich letztendlich als große Enttäuschung herausgestellt. Mein erster Eindruck war zunächst ziemlich durchwachsen. Mit dem Protagonisten konnte ich überhaupt nichts anfangen. Zwar wird im Laufe der Geschichte nachvollziehbarer, warum er sich so verhält, trotzdem blieb er für mich über weite Strecken anstrengend. Generell hatte ich das Gefühl, dass die Figuren eher Rollen erfüllen als echte Menschen sind. Karen wirkte auf mich lange wie die typische schöne, kluge und verständnisvolle Figur, die sich ausgerechnet dem isolierten Protagonisten zuwendet. Auch die Adoptiveltern oder der Polizist blieben für mich sehr eindimensional. Mir fehlten Figuren mit Widersprüchen, Ecken und Kanten. Anfangs hatte ich außerdem kritisiert, dass sich der Schreibstil für mich eher wie ein Jugendroman als wie ein Horror- oder Psychothriller las. Rückblickend muss ich diesen Punkt allerdings etwas relativieren. Durch die spätere Struktur des Romans ergibt diese Entscheidung tatsächlich Sinn und ich fand es rückblickend eine ziemlich clevere erzählerische Idee. Auch wenn der Stil meinen persönlichen Geschmack nicht getroffen hat, war das einer der wenigen Momente, in denen mich das Buch positiv überrascht hat. Etwa in der Mitte wurde die Geschichte für mich tatsächlich besser. Einige offene Fragen wurden beantwortet und ich hatte kurz das Gefühl, dass das Buch die Kurve bekommt. Leider hielt dieser Eindruck nicht lange an. Schon vorher hatte ich mehrfach das Gefühl, dass es dem Roman an sorgfältiger Recherche fehlt. Besonders bei der Darstellung eines Lügendetektortests musste ich stutzen. Nach meinem Wissen wird bei Polygraphentests zunächst mit Kontrollfragen gearbeitet, um überhaupt eine individuelle Baseline – also einen Vergleichswert für die körperlichen Reaktionen einer Person – zu ermitteln. Erst dadurch lassen sich spätere Antworten sinnvoll einordnen. Im Buch wird dieser Schritt komplett übersprungen. Auch andere Abläufe wirkten auf mich sehr konstruiert und stark zugespitzt. Ich habe überhaupt kein Problem mit Fiktion oder überzeichneten Geschichten. Aber ich wünsche mir trotzdem, dass reale Themen nachvollziehbar recherchiert werden und die Geschichte einer eigenen inneren Logik folgt. Der Punkt, an dem das Buch für mich endgültig verloren hat, war jedoch der Umgang mit Psychiatrie, Schizophrenie und der Elektrokrampftherapie. Ich musste mich ehrlich zusammenreißen, nicht abzubrechen. Ich habe überhaupt nichts dagegen, wenn psychische Erkrankungen Teil einer Geschichte sind. Im Gegenteil: Literatur kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Verständnis für psychische Erkrankungen zu schaffen. Was mich stört, ist, wenn reale Erkrankungen hauptsächlich als Mittel für Spannung, Schockmomente oder Plot-Twists genutzt werden, ohne sie differenziert oder verantwortungsvoll darzustellen. Besonders problematisch fand ich, dass der Roman an einigen Stellen Aussagen als wissenschaftlich gesichert präsentiert. Nach den vielen Momenten, in denen ich bereits an der Recherche gezweifelt hatte, fiel es mir schwer, diesen Behauptungen Vertrauen zu schenken. Für mich entsteht dadurch das Risiko, dass Leser:innen ein verzerrtes Bild von psychischen Erkrankungen oder psychiatrischen Behandlungen mitnehmen. Vielleicht erklärt das auch, warum ich mit vielen Thrillern fremdele. Nicht wegen der Spannung oder düsteren Atmosphäre, sondern weil psychische Erkrankungen so häufig als erzählerisches Werkzeug dienen, anstatt Menschen mit diesen Erkrankungen als das zu zeigen, was sie sind: Menschen. 𝘋𝘢𝘴 𝘕𝘢𝘤𝘩𝘵𝘩𝘢𝘶𝘴 hatte einige interessante Ideen und ich kann nachvollziehen, warum manche die ungewöhnliche Struktur mögen. Für mich reicht eine gute Idee jedoch nicht aus. Ohne glaubwürdige Figuren, sorgfältige Recherche und einen sensiblen Umgang mit realen Themen konnte mich der Roman letztlich nicht überzeugen.

Sabs 📖🖤⭐️Reviewed by Sabs 📖🖤⭐️

Ich weiß gar nicht was ich sagen soll 😭 2,5 Sterne weil es mich seit ewigen wieder zum Lesen gebracht hat. Der Rest... ich hätte gerne meine Lebenszeit zurück.

MarioReviewed by Mario

Eine wilde und durchaus verwirrende Reise, wo ich bis zum ersten Plottwist, nicht so recht wusste, wo will der Autor eigentlich hin und mir sagen. Dann dämmerte es mir und es war zu erahnen, worauf es am Ende hinausläuft. Ich fühlte mich tatsächlich unterhalten, fand es spannend und auch die Wendungen waren gut inszeniert. Wenn ab dem letzten Drittel durchaus vorhersehbar, endet es doch auf einer versöhnlichen Note und ich hatte ein Schmunzeln im Gesicht. Kein überragendes Buch und auch kein übermäßig guter Thriller, dafür ein „krankhaft“ gutes „Gedankenexperiment“.

Bianca SReviewed by Bianca S

Wie eine Mischung aus Gänsehaut und „ES“. Als Kind habe ich die Gänsehaut-Bücher von R.L Stine verschlungen, weswegen mich der erste Teil des Buches direkt in meine Kindheit katapultiert hat. Vielleicht kein literarisches Meisterwerk, aber durch den Nostalgie-Faktor und die traurige, aber plausible Auflösung für mich dennoch ein gutes, kurzweiliges Buch. 😊

Similar Books