Mina ist eine junge Künstlerin, die sich in einer Lebenskrise befindet. Als sie die Gelegenheit bekommt, einem Künstlerkollektiv in der Küstenstadt Crow’s Cry beizutreten, ergreift sie die Chance für einen Neuanfang. Unter der Leitung des exzentrischen und international renommierten Künstler Klaus Rieker nimmt die Gruppe sie herzlich auf und bietet ihr die Möglichkeit, sich zu entfalten. Doch bald spürt Mina eine verstörende Aura, die vom Kollektiv ausgeht. Furchterregende Träume und bedrohliche Bilder bringen sie dazu, die wahren Absichten der Gemeinschaft zu hinterfragen. Zwischen Paranoia und Realität beginnt Mina, die dunklen Geheimnisse des mysteriösen Kollektivs aufzudecken. Während sie der Wahrheit näher kommt, steht sie vor der beängstigenden Frage: Welche Zwecke verfolgen die Künstler wirklich mit ihrer Arbeit?
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Das Mädchen mit den leeren Augen
By Greg F. Gifune, Sandy DeLuca, Anke Kreutzer
Mina ist eine junge Künstlerin, die sich in einer Lebenskrise befindet. Als sie die Gelegenheit bekommt, einem Künstlerkollektiv in der Küstenstadt Crow’s Cry beizutreten, ergreift sie die Chance für einen Neuanfang. Unter der Leitung des exzentrischen und international renommierten Künstler Klaus Rieker nimmt die Gruppe sie herzlich auf und bietet ihr die Möglichkeit, sich zu entfalten. Doch bald spürt Mina eine verstörende Aura, die vom Kollektiv ausgeht. Furchterregende Träume und bedrohliche Bilder bringen sie dazu, die wahren Absichten der Gemeinschaft zu hinterfragen. Zwischen Paranoia und Realität beginnt Mina, die dunklen Geheimnisse des mysteriösen Kollektivs aufzudecken. Während sie der Wahrheit näher kommt, steht sie vor der beängstigenden Frage: Welche Zwecke verfolgen die Künstler wirklich mit ihrer Arbeit?
Popular Reviews(3)
Wenn ein leeres Buch tödlicher ist als jedes Wort Ein Buch mit leeren Seiten, für das Menschen bereit sind zu sterben. Eine Historikerin, die im Archiv gefunden wird. Und 500 Jahre zuvor: ein Stadtsoldat, der einer geschändeten Leiche nachjagt, die aus dem Grab verschwindet und in verstörend veränderter Form wieder auftaucht. Catherine Shepherds „Das Geheimnis der toten Mädchen“ ist der 15. Band der Zons-Thriller-Reihe und für mich ein echtes Highlight des deutschen Genres. Zwei Ermittler, zwei Zeitebenen, ein Geheimnis, das jahrhundertelang verborgen bleiben sollte. In der Gegenwart übernimmt Kriminalkommissar Oliver Bergmann. Er entdeckt bei einem zweiten mysteriösen Todesfall ein Buch mit der Warnung, dass jeder, der es öffnet, sterben muss. Als er es aufschlägt, sind die Seiten leer. Warum riskieren Menschen ihr Leben für ein Buch ohne Text? Im Jahr 1506 kämpft Stadtsoldat Bastian Mühlenberg mit einer ganz eigenen Ohnmacht. Keine Forensik, keine Datenbanken, nur Beobachtungsgabe und Menschenkenntnis, während Angst und Schrecken die Menschen im Städtchen erfassen. Verbunden werden beide Fälle durch die Legende der Heiligen Ursula, die Shepherd klug und subtil einsetzt, ohne in Dan-Brown-Verschwörungsromantik zu kippen. Das absolute Herzstück des Buches ist für mich die Konstruktion der beiden Zeitebenen. Was auf dem Papier wie ein gewagtes Konzept klingt, funktioniert in „Das Geheimnis der toten Mädchen“ meisterhaft. Shepherd wechselt genau im richtigen Moment. Immer wenn man in einer Ebene versunken ist und unbedingt wissen will, wie es weitergeht, springt sie in die andere. Die Cliffhanger sitzen, die Fäden verweben sich langsam, und der Aha-Moment am Ende ist wirklich befriedigend. Beide Ermittler habe ich schnell ins Herz geschlossen. Oliver Bergmann ist kein raubeiniger Klischee-Kommissar mit Trinkproblem, sondern eine glaubwürdige, sympathische Figur, die gemeinsam mit Klaus Gruber ermittelt und dabei auch Raum für private Ebenen bekommt. Bastian Mühlenberg wiederum bringt das Mittelalter mit Herz und Verstand zum Leben. Die Zons-Ebene 1506 ist atmosphärisch dicht: enge Gassen, dunkle Wälder, tief verwurzelte Religiosität, echte Beklemmung. Und wenn eine Leiche auf verstörende Weise verändert wieder auftaucht, ist das Mittelalter-Grauen erster Klasse. Sprachlich ist Shepherd eine Meisterin ihres Handwerks. Kurze Kapitel, hohes Tempo, natürliche Dialoge. Besonders eindrucksvoll finde ich, wie sie in beiden Zeitebenen sprachlich den passenden Ton trifft, ohne dass die Mittelalter-Ebene in gestelzte Pseudo-Historik kippt. Zons selbst wird zur heimlichen Hauptfigur, mit einer Karte im Innencover, die beim Lesen wirklich hilft. Shepherd lebt dort mit ihrer Familie, und diese authentische Verwurzelung merkt man auf jeder Seite. Ein Wort zur Auflösung: Sie überrascht, ohne willkürlich zu wirken. Ich musste meine Vermutungen mehrfach über den Haufen werfen, und trotzdem sind am Ende alle Fäden schlüssig verknüpft. Genau diese Balance ist die Königsdisziplin des Thriller-Schreibens. Wer einsteigen möchte: Der Band funktioniert komplett unabhängig. Vorwissen aus den anderen 14 Bänden ist nicht nötig.
Thriller trifft Kunst trifft Horror Wenn auch mit gemischten Gefühlen, so bricht Mina dennoch auf, denn für die junge Malerin soll endlich der größte und verzweifeltste Traum in Erfüllung gehen - ein Stipendium! Künstler einer kleinen, weit von jeglicher Zivilisation abgelegenen Künstlerkolonie haben ihr Potential erkannt und möchten ihr Talent fördern. Doch die Atmosphäre in Crow‘s Cry entpuppt sich schnell als beklemmend und düster, mysteriöse Vorfälle ereignen sich und Mina wird das Gefühl nicht los, dass von den übrigen Künstlern eine Gefahr für sie ausgeht. So weit, so gut und spannend! Bis dahin lies sich für mich auch nicht unbedingt erahnen, dass die Autoren Greg F. Gifune und Sandy DeLuca es bei „Das Mädchen mit den leeren Augen“ nicht auf einen „typischen“ Thriller hinauslaufen lassen, sondern das Ganze eher in die Horror-Ecke katapultieren wollten. Obwohl ich die Beschreibung und auch das Kunst- Thema großartig fand, habe mich dann doch recht schwer damit getan in die Geschichte hineinzufinden. Wäre die Sprecherin (ich habe das Hörbuch gehört!) nicht so überzeugend gewesen, hätte ich vermutlich nach dem ersten Viertel sogar aufgegeben. Wobei es weniger am Schreibstil, als vielmehr an der zunächst sehr verworrenen Handlung lag und den mir nicht sehr sympathischen Charakteren. Erst zum Schluss hin konnte ich mich mit der Story vollends anfreunden und nahm die Geschichte meiner Meinung nach Fahrt auf, sodass sie mir dann doch noch gefallen hat. Fazit: Das Hörbuch ist gut gemacht und hat mich definitiv bei der Stange gehalten. Die Story insgesamt, insbesondere der Spannungsaufbau, hingegen waren jetzt nicht ganz so meins, da hatte ich irgendwie mehr bzw. anderes erwartet. Kann man auf jeden Fall hören/lesen, ist aber auch kein unüberwindbarer Verlust, wenn nicht.
Inhalt Mina bekommt ein Stipendium in einer Künstlerkolonie. Dort angekommen, kümmern sich die Künstler herzlich um sie und tun alles dafür, dass sie sich wohl fühlt. Doch schnell häufen sich unerklärliche Vorkommnisse und Mina fängt an, an ihrem Verstand zu zweifeln. Als ihr Freund eine grausame Entdeckung macht, scheint Mina schon zu weit drin zu stecken, um entkommen zu können. Eigene Meinung Von Anfang an war eine unterschwellige Spannung vorhanden, von dem angekündigten Horror ist die Geschichte jedoch meilenweit entfernt. Gegruselt hat es mich überhaupt nicht. Ich wollte schon wissen, wie es weiter geht und was hinter allem steckt, aber unheimlich war es wirklich nicht. Leider ist hier das aufgetreten, was ich auch oft bei Horrorfilmen beobachte: Sobald man weiß, worum es geht, das unbekannte einen Namen bekommt, finde ich es langweilig/blöd/uninteressant. So auch hier. Als es immer konkreter wurde, hat es mir zunehmend schlechter gefallen. Beim Lesen der Auflösung am Ende hatte ich auch nur noch "blabla" im Kopf und gefallen hat mir der Schluss auch nicht so richtig. Fazit Für mich war es leider nichts. Ich habe viel mehr gruselige Elemente erwartet, stattdessen eine irgendwie okkult angehauchte Story bekommen, mit der ich nicht zufrieden war.