Die unvergessliche Geschichte eines Sámi-Mädchens, das in einer im Verschwinden begriffenen Welt für seinen Platz im Leben kämpft. Ein Roman, so fesselnd und bezaubernd wie die schneebedeckte Weite, in der er spielt.Die Sámi Elsa ist neun Jahre alt, als sie allein Zeugin des Mordes an ihrem Rentierkalb wird. Der Täter zwingt sie, zu schweigen. Sie kann nichts tun und fühlt sich doch schuldig, gegenüber ihrer Familie und allen, die ihr nah sind, denn wieder einmal sieht die Polizei keinerlei Anlass, in einem Verbrechen zu ermitteln. Elsas Rentier gilt schlicht als „gestohlen“. Als die Bedrohung der Sámi und ihrer Herden dramatisch zunehmen und auch Elsa selbst ins Visier des Haupttäters gerät, findet sie endlich die Kraft, sich ihrer lange unterdrückten Schuld, Angst und Wut zu stellen. Aber wird sie etwas ausrichten können gegen die Gleichgültigkeit der Behörden und die Brutalität der Täter? »Was immer Sie sonst noch im Leben vorhaben: Diesen Roman müssen Sie lesen!« Dagens Nyheter
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Das Leuchten der Rentiere
von Ann-Helén Laestadius, Maike Barth, Dagmar Mißfeldt
Die unvergessliche Geschichte eines Sámi-Mädchens, das in einer im Verschwinden begriffenen Welt für seinen Platz im Leben kämpft. Ein Roman, so fesselnd und bezaubernd wie die schneebedeckte Weite, in der er spielt.Die Sámi Elsa ist neun Jahre alt, als sie allein Zeugin des Mordes an ihrem Rentierkalb wird. Der Täter zwingt sie, zu schweigen. Sie kann nichts tun und fühlt sich doch schuldig, gegenüber ihrer Familie und allen, die ihr nah sind, denn wieder einmal sieht die Polizei keinerlei Anlass, in einem Verbrechen zu ermitteln. Elsas Rentier gilt schlicht als „gestohlen“. Als die Bedrohung der Sámi und ihrer Herden dramatisch zunehmen und auch Elsa selbst ins Visier des Haupttäters gerät, findet sie endlich die Kraft, sich ihrer lange unterdrückten Schuld, Angst und Wut zu stellen. Aber wird sie etwas ausrichten können gegen die Gleichgültigkeit der Behörden und die Brutalität der Täter? »Was immer Sie sonst noch im Leben vorhaben: Diesen Roman müssen Sie lesen!« Dagens Nyheter
Aktuelle Rezensionen(7)
Ich bin in die Welt der Samì eingetaucht und finde es schrecklich, dass heute mehr denn je die Menschen dieses Volkes so ein schweres Leben haben. Die Geschichte beruht auf wahren Gegebenheiten! Überall wird von "zurück zum Ursprung" und Naturverbundenheit, Klimaschutz und Artenvielfalt gespochen. Sollten dann nicht die Traditionen und Bräuche der Samì erst recht mit Respekt begegnet werden? Nebenbei habe ich noch etwas samisch gelernt. Durch die vielen Worte (am Ende des Buches gibt es eine Übersetzung) stolperte ich etwas im Lesen. Ich war aber sofort in der Geschichte drin. Konnte mir alles sehr gut vorstellen. Es ist nicht sonderlich aufregend, der Schreibstil etwas ungewohnt. Man spürt den Winter und das es in Nordschweden eben "anders" ist. Da ich Fan dieses Landes bin und mehr über die Kultur erfahren möchte, war das Buch für mich sehr schön!
Der Roman erzählt die Geschichte von Elsa und ihrer Familie, die Sami sind und Rentierzüchter sind. Die Geschichte wird in vor allem zwei Zeitschienen erzählt, von Elsa als Kind und als junge Frau. Die Geschichte erzählt von der Ungerechtigkeit, die Sami erfahren (haben). Das Buch ist sehr ruhig erzählt und atmosphärisch. Ich habe sehr viel vom Buch mitgenommen.
Tu mich schwer mit der Bewertung. Eigentlich fand ich’s gar nicht mal so gut, aber irgendwie fühlt es sich auch nicht gut an, eine schlechtere Bewertung abzugeben. Ich habe übel lange für das Buch gebraucht, weil es eigentlich nie richtig Fahrt aufgenommen hat und wirklich nicht viel passiert ist. Die Charaktere waren alle nicht sonderlich sympathisch und der Umgang miteinander so unterkühlt wie die beschriebenen Außentemperaturen. Die ganzen Fremdworte haben’s nicht gerade einfacher gemacht (shame on me, dass ich die Übersetzung erst am Ende des Buches gefunden habe, damn hätte mir einiges erleichtert). Aber es hat definitiv meinen Horizont erweitert und eine mir bis dahin fremde Welt näher gebracht und das hab ich durchaus genossen. 3 ⭐️ spiegeln meine Ambivalenz wohl am ehesten wider.
Unverbrauchtes Thema 🥰 "Ann-Helén Laestadius schreibt mitreißend über eine uns vollkommen unbekannte Kultur"... So steht es im Klappentext, und das fasst alles ziemlich gut zusammen 😍. Die Geschichte über die Rentierzucht der Samen in Schweden ist völlig anders als die meisten Bücher. Erzählt wird in 2 Zeitebenen, Abstand ca. 10 Jahre. Dabei werden Begriffe verwendet und Ereignisse beschrieben, deren Hintergründe ich parallel erst mal googeln musste 😁. Der Schreibstil ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, hat stellenweise fast etwas von "plappern" 🤔. Wer's gelesen hat versteht, was ich meine 😁. Hab ich so auch noch nie gehabt. Überraschenderweise verläuft die Geschichte (für meinen Geschmack) ohne Höhepunkte, jedoch auch ohne Längen. Es liest sich von Beginn an flüssig, weil das Thema vollkommen neu und unverbraucht ist. 🥰 Das Buch vermittelt die Kultur und die damit verbundenen Problematiken der Samen detailliert und wortreich, das Leben in Nordschweden als Sámi in Bezug auf Nichtangehörige des Volkes wird eindringlich dargestellt. Top ❣️ Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass mehrmals auch das Thema Selbstmord behandelt wird. Im Buch selbst wird vorab nicht darauf hingewiesen.
Anfangs hatte ich Schwierigkeiten, in "Das Leuchten der Rentiere" hineinzufinden, da die Erzählweise nicht ganz meinem Geschmack entspricht. Doch die Schilderungen und Einblicke in die samische Kultur waren so interessant, dass ich das Buch trotzdem bis zum Ende gelesen habe.