An den letzten fünf Tagen des Jahres, den Dämonentagen, leben die Menschen in Furcht und Angst. Sobald das letzte Tageslicht versiegt, fallen Dämonen über die Erde her. Wer überleben will, muss sich verstecken. Die 17-jährige Adriana wird in eine ominöse, jedoch offenbar sichere Villa eingeladen. Mit Freunden, unter denen auch ihr heimlicher Schwarm Eloy ist, will Adriana die Dämonentage dort verbringen. Doch etwas scheint anders als sonst. Mehrere Alpha-Dämonen schließen sich zusammen und gehen erstmals organisiert gegen Menschen vor. Was wollen sie von Adriana? Und warum ist der Halbdämon Cruz auf sie angewiesen? Am Ende der ersten Dämonennacht muss Adriana eine Entscheidung treffen, die nicht nur ihr eigenes Schicksal verändern wird.
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Dämonentage
von Nina Mackay
An den letzten fünf Tagen des Jahres, den Dämonentagen, leben die Menschen in Furcht und Angst. Sobald das letzte Tageslicht versiegt, fallen Dämonen über die Erde her. Wer überleben will, muss sich verstecken. Die 17-jährige Adriana wird in eine ominöse, jedoch offenbar sichere Villa eingeladen. Mit Freunden, unter denen auch ihr heimlicher Schwarm Eloy ist, will Adriana die Dämonentage dort verbringen. Doch etwas scheint anders als sonst. Mehrere Alpha-Dämonen schließen sich zusammen und gehen erstmals organisiert gegen Menschen vor. Was wollen sie von Adriana? Und warum ist der Halbdämon Cruz auf sie angewiesen? Am Ende der ersten Dämonennacht muss Adriana eine Entscheidung treffen, die nicht nur ihr eigenes Schicksal verändern wird.
Aktuelle Rezensionen(2)
https://viciousbooknerd.wordpress.com/2025/09/23/damonentage-1-damonentage/ Handlung Die Idee hinter „Dämonentage“ ist eine, die sofort neugierig macht: Seitdem Engel nach einem großen Krieg gegen die Dämonen von der Erde verschwanden, konnten sie nicht mehr alle Tage des Jahres schützen. Dadurch öffnen sich in den letzten fünf Tagen jedes Jahres die Pforten zur Hölle. Dämonen strömen in die Welt, fressen Menschen und verwüsten alles, was nicht heilig oder geschützt ist. Nur wer sich in Sicherheit bringen kann, überlebt. Adriana, die Hauptfigur, hat in dieser Zeit schon viel verloren – ihre Mutter, Freunde, ihre Unbeschwertheit. In diesem Jahr glaubt sie, endlich einen sicheren Ort gefunden zu haben. Doch es kommt anders: Offenbar haben es die Dämonen gezielt auf sie abgesehen. Warum gerade sie? Was macht sie so besonders? Und was hat es mit dem Halbdämon Cruz auf sich, der plötzlich in ihrem Leben auftaucht und mehr über sie zu wissen scheint, als er anfangs verrät? Der Roman startet stark. Schon auf den ersten Seiten wird man mitten in das Geschehen geworfen – ohne langes Vorgeplänkel. Die Spannung ist sofort da, die Weltidee packend, und die ersten 150 Seiten fliegen nur so dahin. Das Gefühl von Gefahr und Bedrohung ist greifbar, und die Vorstellung der „Dämonentage“ erinnert an eine Mischung aus The Purge und klassischer Urban Fantasy. Doch dann verändert sich die Dynamik. Statt konsequent bei der düsteren Grundstimmung zu bleiben, verschiebt sich der Fokus mehr und mehr in Richtung Jugenddrama und Romance. Ab dem Moment, in dem Cruz ins Spiel kommt, nimmt die Handlung eine vorhersehbare Wendung: Aus dem spannenden Überlebenskampf wird zunehmend eine Liebesgeschichte mit vielen Klischees, die leider etwas zu schnell und oberflächlich abgehandelt wird. Der große Twist am Ende bringt wieder frischen Wind hinein und sorgt für ein spannendes Finale, das Lust auf mehr macht – allerdings wird der Effekt durch einen fiesen Cliffhanger und die vorherigen Längen etwas abgeschwächt. Charaktere Die Figuren sind sehr unterschiedlich angelegt, aber nicht alle können überzeugen: • Adriana ist eine interessante Heldin, die zwischen Mut, Verzweiflung und Loyalität schwankt. Besonders zu Beginn ist sie eine glaubwürdige Protagonistin, deren Verlustgeschichte ihr Tiefe verleiht. In Bezug auf ihre Gefühle zu Cruz wirkt sie jedoch oft klischeehaft und ein wenig naiv. • Cruz ist der obligatorische „heiße Dämonen-Boy“ – charmant, geheimnisvoll, humorvoll und natürlich ganz anders als die bösen Dämonen, die man erwartet. Er ist sympathisch, bleibt aber sehr vorhersehbar in seiner Rolle und erinnert stark an andere Love-Interests aus Jugend-Fantasy-Reihen. • Rico, Adrianas bester Freund, ist einer der Highlights des Buches. Nerdig, loyal, fürsorglich und erfrischend normal – er sorgt für witzige Momente und ist eine Figur, zu der man sofort eine Bindung aufbaut. • Dakota, Adrianas ehemalige beste Freundin, ist so unsympathisch, dass man sie kaum erträgt. Das sorgt zwar für Drama, wirkt aber teilweise überzogen. • Eloy ist als Love Interest eher schwach angelegt. Blass, entscheidungsschwach und ohne große Präsenz – seine Rolle bleibt im Schatten von Cruz. Insgesamt fehlt es vielen Figuren an Grautönen. Sie sind entweder sehr sympathisch oder sehr unsympathisch, wodurch sie teilweise stereotyp wirken. Besonders schade ist, dass die Dämonen – die eigentlich das Herzstück der Geschichte sind – selten wirklich bedrohlich oder gruselig erscheinen. Oft wirken sie eher albern oder austauschbar. Schreibstil Nina MacKays Stil ist flüssig, leicht verständlich und sehr dialoglastig. Dadurch lässt sich das Buch schnell lesen und ist für jüngere Leser*innen sicherlich ein guter Einstieg in das Fantasy-Genre. Die Dialoge sorgen für Tempo, wirken aber manchmal etwas zu überladen, da Konflikte und Diskussionen sich wiederholen und die Handlung ins Stocken bringen. Positiv hervorzuheben sind die bildhaften Beschreibungen der Dämonen und der Welt. Besonders die Szenen der „Dämonentage“ sind atmosphärisch und erzeugen starkes Kopfkino. Das macht die Lektüre an vielen Stellen packend und lebendig. Allerdings wirkt der Stil in manchen Momenten etwas „teeniehaft“ – was zwar zur Zielgruppe passt, aber erwachsene Leser*innen gelegentlich zum Augenrollen bringen könnte. Positiv • Sehr originelle Grundidee: „The Purge“ mit Dämonen • Spannender, atmosphärischer Einstieg • Rico als starker Nebencharakter mit Sympathiefaktor • Humorvolle Stellen, die das düstere Setting auflockern • Bildhafte Beschreibungen der Dämonenwelt • Gut platzierter Plottwist am Ende Negativ • Überstürzte Liebesgeschichte (Insta-Love, sehr klischeehaft) • Teilweise oberflächliche Figurenzeichnung • Wiederholungen in Dialogen und Situationen bremsen das Tempo • Dämonen wirken oft weniger bedrohlich als gewollt • Grusel-Atmosphäre verliert sich durch Teenie-Drama • Cliffhanger-Ende wirkt etwas konstruiert Fazit „Dämonentage“ ist ein Roman mit großem Potenzial, der stark beginnt, aber im Mittelteil durch überhastete Romance-Elemente und Teenie-Klischees an Spannung verliert. Die Grundidee ist einzigartig und verspricht eine düstere, bedrohliche Fantasy-Welt – doch dieser Aspekt tritt leider oft hinter die vorhersehbare Lovestory zurück. Für Fans von fantastischer Romantik mit jugendlichem Flair ist das Buch sicher ein unterhaltsamer Lesespaß. Wer allerdings auf eine atmosphärisch dichte und wirklich furchteinflößende Dämonengeschichte hofft, wird vermutlich enttäuscht. 3 von 5 Sternen
Gut ich bin selbst schuld, ich hätte mir denken können das dieser Roman doch nichts für mich ist. Aber ich fand die Grundidee der Dämonentage irgendwie spannend und noch dazu in der Zeit um Halloween herum. Ich dachte mir, könnte ja trotzdem interessant und spannend werden. Leider hätte ich wohl besser auf mein Gefühl vertrauen sollen. Aus den vielen sich wiederholenden Sätzen hätte man zudem ein Trinkspiel machen können. Wie oft sich etwa die Blicke der Hauptfigur mit der einer anderen verhakten... Die populärkulturellen Anspielungen waren mir zu übertrieben eingestreut, eher so als ob jemand zeigen wollte wie cool das Buch doch ist, weil es Serien nennt, die vermutlich einige der Leser*innen noch gar nicht anschauen dürfen (Vampire Diaries ist definitiv nicht für 14 Jährige geeignet). Und die Namensgebung fand ich auch nicht sehr gelungen. Alleine Adriana Astara fand ich schon richtig bescheuert, muss ich zugeben. Aber auch die andren Namen bis hin zu Hund Tequila, das ging mir schnell auf den Keks. Trotz des als gruselig angedachten Settings fand ich die Handlung eher seicht und oberflächlich. Mag sein das dies Teenager mit weniger Leseerfahrung und reichlich romantischen Vorstellung, was die Handlung und gut aussehende junge Männer aus Vampire Diaries und Co. betrifft besser gefällt. Aber mich hat es nicht angesprochen. Adriana selbst war an sich noch ganz ok konzipiert. Auch wenn sie schon sehr auf Cruz fixiert ist, insgesamt kommt sie noch ganz eigenständig daher. Einer der Pluspunkte des Romans. Augenverdrehen musste ich dagegen bei besagten romantischen Verwicklungen. Das war so dermaßen das gängige Klischee. Leider ist das wohl momentan in bestimmten Jugendbüchern Standard geworden. Ich bin ehrlich gesagt froh, das es inzwischen andere Autor*innen gibt, die das anders sehen, sodass man zumindest die Wahl hat. Zudem hat es mich auch gestört, das der Roman nicht als erster Band beworben wird. Weder auf der Verlagsseite noch im Buch steht dazu etwas. Man merkt es nur, wenn man den Roman bis zum Ende liest. Das Ganze ist definitiv auf mehrere Bände ausgelegt. Das dies so sein könnte, erfährt man nur per Zufall wenn man sich das Interview mit der Autorin auf der Verlagsseite näher anschaut. Sonst nicht. Das ärgert mich, auch so eine Eigenart die sich zunehmend einschleicht. Ich habe "Dämonentage" tatsächlich nur deshalb angefordert, weil ich dachte es sei ein Einzelband. Nun ja, bei mir bleibt es so oder so nur bei diesem Band. Die weitere Handlung ist im Grunde ziemlich vorhersehbar. Auch wenn auf den letzten Seiten noch eine kleine Überraschung aufwartet - das fand ich zu dem Zeitpunkt dann schon zu übertrieben. Aber auch hier, wer andere Lesevorlieben hat als ich, hat hier sicher noch mal das Herzflattern bekommen. Ich persönlich war definitiv die falsche Ansprechpartnerin für diesen Roman, bedanke mich aber natürlich trotzdem für das Lesexemplar!