2.5

Blood and Chocolate

By Annette Curtis Klause, Ute Brammertz

Format:Hardcover

Kannst Du mich lieben, so wie ich bin?Nur bei Mondschein fühlt sich die sechzehnjährige Vivian ganz in ihrem Element. Dann verwandelt sich das schöne und leidenschaftliche Mädchen in einen Wolf und streift gemeinsam mit ihrem Rudel durch die Wälder Marylands. Doch seit dem Tod ihres Vaters ist das Rudel ohne Anführer, und fünf junge Männer, rau und unberechenbar, kämpfen um ihr Herz. Als Vivian sich eines Tages in Aiden, einen Menschen, verliebt, muss sie eine schicksalhafte Entscheidung treffen ...Kannst Du mich lieben, so wie ich bin? Für die sechzehnjährige Vivian ist diese Frage mehr als ein Spiel. Denn das schöne und mutige Mädchen verbirgt ein Geheimnis: Nachts verwandelt sie sich in einen Wolf. Vivian liebt das wilde Streifen durch die mondbeschienenen Wälder Marylands, sie ist gern Teil ihres Wolfsrudels. Doch wie gefährlich dieses Anderssein ist, erfährt sie, als ihr Vater von aufgebrachten Menschen getötet wird und das Rudel fortan ohne Anführer ist. Während sich eine Gruppe von fünf jungen Männern, unberechenbar in ihrer Lust nach Blut, um Vivian bemühen, zieht es ihr Herz immer stärker zu ihrer menschlichen Seite. Eines Tages findet sie in ihrer Highschool ein Gedicht über Wölfe. Tief berührt von der Schönheit der Worte, macht Vivian den Verfasser der Zeilen ausfindig. Es ist Aiden, einer ihrer Mitschüler. Zwischen beiden entspinnt sich eine tiefe Liebe, doch als der sensible Aiden ihr wahres Wesen erkennt, scheint alles verloren. Kann er seine Furcht überwinden? Und kann Vivian die Wölfe ihres Rudels in Schach halten?

Mystery, Thriller, Horror & Crime
336 pages • Hardcover
First published 2010

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Popular Reviews(1)

2.5(4 ratings)
VanessiReviewed by Vanessi

Ich bin mir noch nicht so ganz sicher wie ich meine Rezension anfangen soll. Selsames Buch. Ich bin nicht mal ganz eins mit mir, ob ich es jetzt komplett mochte, oder komplett bescheuert fand. Seltsam. Liegt vermutlich mit auch daran, dass ich zuerst den Film gesehen habe, den Film großartig fand und jetzt mit dem Buch, das so ganz anders ist (und ich meine nicht, paar Szenen wurden umgeschrieben, im Kern noch das selbe - nein, es ist wirklich komplett anders, gerade so, dass man die Charaktere von weitem mit zusammengekniffenen Augen noch vermeintlich wieder erkennt) ein bisschen überfordert war. Das ist, als ob man eine Apfeltasche in die Hand bekommt, in den Grundfesten davon überzeugt ist gleich den leckeren Geschmack von süßen Äpfeln im Mund zu spüren und dann beißt man rein und es ist eine Spinattasche. Jetzt versteht mich nicht falsch, ich liebe Spinat, aber es ist eben nicht ganz das was man erwartet hat. Naja, bevor ich mich noch weiter in konfuse Analogien verrenne - ein bisschen Kontext: Vivian ist eine loup-garoux, ein Wechselwesen, das sind von Zeit zu Zeit in einen Wolf verwandeln kann. Sie lebt in einem Rudel mit Wesen ihrer Art und hat eine ganz und gar animalische, wilde Seite an sich. Sie ist 16 Jahre alt, ein Teenager und hadert massiv mit ihrer Familie. Ihr Vater ist in einem Brand ums Leben gekommen, für den sie sich verantwortlich fühlt, ihre Mutter schäckert ungeniert mit Männern rum, die halb so alt sind wie sie selbst und von den anderen Jungs in ihrem Alter wird sie praktisch nur als "Weibchen" angesehen. Sie wendet sich also mehr den anderen Menschen zu und verliebt sich in den Mitschüler Aiden. Soweit so vorhersehbar. Die Beziehung mit Aiden ist auf ganzer Linie frustrierend, sie kommen einfach nicht zu Potte und am Schluss war sogar ich sexuell frustriert und ich hab nur mitgelesen. :P An dem Punkt geht die Handlung dann einen Weg, den ich ich nie vorrausgeahnt hätte - Was fällt dir ein nicht die vordefinierten Wege eines YA Fantasyromans zu nehmen! Alles wird auf den Kopf gestellt, verrückt, und ich frage michob das Buch auf einer tieferen Ebene nicht vielleicht ein falsches Bild von "wir" und "die anderen" vermittelt, oder ob ich da schon wieder zu viel hineininterpretiere. Ich mochte Vivian nicht, sie ist zu stolz, zu eitel, zu selbstsüchtig. Ihre Mutter ist ein Totalausfall, die gleichaltrigen Jungs "die fünf" sind unerträgliche Machos, emanzipierten Frauenrechtlerinnen würd ich das Buch nicht empfehlen. Am interessantesten war noch Gabriel, der junge Anführer des Rudels (ja, genau der mit dem die Mama rumgeschäckert hat *kotz*), er hat sich als ganz anders herausgestellt, als ich das dachte anfangs, aber wie gesagt, am Ende war alles ganz ganz ganz anders, als ich mir das je gedacht hätte. Insgesamt eine leichte Lektüre, sprachlich einwandfrei, fragwürdige Passagen voller Machismo, Frauenverachtung, übersexualisierten Teenagern, eventuell unglücklicher Schwingungen zum Thema Rassismus (denn das ist es letztlich - Rassismus), aber mal was anderes. Das Grundthema mag ich eigentlich, obwohl ich den Film (und wer hätte gedacht, dass ich das jemals sagen würde - ) besser fand.

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