»In wundervollen Episoden erzählt Mona Ameziane klug und sympathisch von einem Marokko, das uns weder der Reiseführer noch das ›Auslandsjournal‹ zeigen können.«
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Auf Basidis Dach
»In wundervollen Episoden erzählt Mona Ameziane klug und sympathisch von einem Marokko, das uns weder der Reiseführer noch das ›Auslandsjournal‹ zeigen können.«
Popular Reviews(5)
“Auf Basidis Dach”, eine Geschichte über Marokko, Heimat, Migration und auch einigen Vorurteilen. Ich folge Mona Ameziane schon eine ganze Zeit auf Instagram, und habe mich natürlich total gefreut, als sie irgendwann angekündigt hat, dass sie nicht nur tolle Bücher bespricht, sondern gerade selbst eins schreibt. Im kleinen Lesezirkel, an dem ich seit ein paar Monaten teilnehme (@book.circleclub), haben wir uns nun dazu entschieden dieses tolle Buch gemeinsam zu lesen. Und was soll ich sagen? Es ist nach Monaten eines der ersten Bücher, was ich verschlungen und sehr geliebt habe. Mona erzählt über ihre Erfahrung als “halbe” Marokkanerin und wie schwer es manchmal ist beiden Welten (Deutschland und Marokko) gerecht zu werden. Manchmal klappt das super und manchmal eben so absolut gar nicht. In einer Art Roadtrip nimmt uns Mona mit und erzählt uns aus ihrem Leben, ganz unaufgeregt, mit einer guten Portion Humor, als ob eine sehr gute Freundin einem eine richtig gute Geschichte erzählt (nur halt in Buchform und ein bisschen sortierter 😅). Hab es sehr genossen und ich will jetzt eigentlich gar nicht sagen, dass ich jetzt unbedingt mal Marokko besuchen will, aber eigentlich aber doch! Daher, danke liebe @mona.ameziane für diese kleine Fernreise in Gedanken so mitten im grauen Herbst-Winter-Deutschland ☺️
Ich liebe den Schreibstil und das Gefühl (wieder) mit auf Reisen in ein so bekannt vorkommendes Land voller noch unentdeckter Geheimnisse zu gehen. I love!💛
Ein Buch, wie ein Gespräch mit einer Freundin über Herkunft, Heimat, Familie und Marokko. Man begibt sich zusammen mit Mona auf eine Reise durch Marokko, die so viel mehr beinhaltet, als ein normaler Reisebericht. Besonders als Leser*in ohne Migrationshintergrund bekommt man einen Einblick in die Gedanken und die Gefühle von Menschen, die mehr als ein Land ihre Heimat nennen dürfen.
Ich weiß nicht, wie ich zu diesem Buch stehen würde, wäre ich noch nie in Marokko gewesen. Wahrscheinlich wäre mein Bedürfnis nach marokkanischem Minztee nicht ganz so groß, die Reiselust aber zweifelsohne mindestens genauso groß, denn Mona Ameziane macht Lust das Land, das sie zu 50% ausmacht, mit eigenen Augen zu sehen. Ob die Medina in Fés, der Strand von Agadir oder der Jemma El Fna in Marrakesch: Man hat beim Lesen das Gefühl auf ihrer Reise mit ihrem Vater durch Marokko dabei gewesen zu sein und möchte doch so sehr die ganzen Geräusche und Gerüche selber wahrnehmen. Und auch wenn Basidis Dach Mona vorbehalten bleibt, um den Besuch einer Dachterrasse in Marokko kommt man nicht herum.
Mona Ameziane nimmt uns Leser*innen in ihrem Roman 'Auf Basidis Dach' mit auf eine Reise. Eine Reise nach Marrokko, eine Reise in ihre Vergangenheit und in die Vergangenheit ihrer marrokkanischen Familie. Als Leserin ohne marrokkanische Wurzeln habe ich unglaublich beim Lesen der Lektüre gelernt. Einerseits natürlich über Monas Familiengeschichte, aber auch über die Kultur, Land und Leute. Selbst auf Google Maps war ich dann doch viel mehr (und viel länger :D!) unterwegs als ich das vor dem Lesen gedacht hätte. Viele Gefühle, die Mona beschreibt, kann ich trotz anderer Herkunft total gut nachempfinden; vielleicht auch, weil Mona es einerseits schafft, so zu schreiben, dass man sich als Leser*in wirklich mitgenommen fühlt, andererseits sicher wegen meines eigenen familiären Backrounds. Mona Ameziane schafft es, so zu schreiben, wie man sie aus dem Radio und ihren Instagram Stories kennt: frisch, frei und total mitreißend. Man langweiligt sich auf keiner Seite des Buches, im Gegenteil. Ich persönlich bin sehr dankbar, dass ich diesen Roman, diese Geschichte(n) lesen durfte. Und ja, ich bin jetzt erst recht neugierig auf Marrokko. Eine ganz klare Leseempfehlung!