3.7

An Ocean Between Us

von Nina Bilinszki

Format:Softcover
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Avery Cole will nichts anderes als Ballett tanzen, doch dann vernichtet ein schwerer Autounfall ihren Lebenstraum. Sie wird nie wieder tanzen können. Am Boden zerstört beginnt sie ein Studium am LaGuardia Community College – obwohl sie eigentlich gar nicht weiß, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Und dann begegnet sie in ihrer ersten Vorlesung auch noch einem arroganten Typen, der verächtliche Kommentare über ihre Verletzung ablässt: Theo Jemison, dem gefeierten Star des College-Schwimmteams. Nur dumm, dass Schwimmen eine der wenigen Sportarten ist, die Avery mit ihrem kaputten Rücken noch bleiben. Und natürlich ist es ausgerechnet Theo, der ihren Kurs trainiert ...

Romance
Softcover
Erschienen an: September 1, 2020

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Aktuelle Rezensionen(2)

3.7(26 ratings)
annielemieRezension von annielemie

An Ocean Between Us war mein erstes Buch der Autorin – und insgesamt würde ich sagen, dass es ein solider New-Adult-Roman war, der mit leisen Tönen arbeitet und vor allem emotional überzeugen möchte. Besonders stark fand ich, dass es in dieser Geschichte nicht darum geht, dass Avery zu ihrem alten Leben zurückkehrt, sondern vielmehr darum, die Schönheit und den Wert in einem neuen Leben zu entdecken. Dieser Ansatz hat mir sehr gefallen, weil er sich realistischer und reifer anfühlt als das klassische „Zurück zum Anfang“-Motiv. Sehr positiv hervorheben möchte ich auch, wie das Buch im Vorbeigehen wichtige Themen wie Queerfeindlichkeit und Sexismus aufgreift. Diese werden nicht belehrend oder künstlich dramatisch in den Mittelpunkt gerückt, sondern tauchen genau so auf, wie sie es leider oft im Alltag tun. Gerade für junge Leser*innen ist das eine wichtige Botschaft: Diese Themen gehören zur Realität – und dürfen benannt werden. Besonders berührt hat mich Theos Geschichte. Die Vorstellung, etwas getan zu haben, das man nicht rückgängig machen kann, die damit verbundene Schuld und der Versuch, damit weiterzuleben – das war emotional sehr stark und hat mich wirklich ergriffen. Umso schade fand ich es, dass Theo zum Ende hin fast ausgeblendet wird. Man liest deutlich weniger aus seiner Perspektive, und die notwendige Auseinandersetzung mit seinem Umfeld bleibt leider komplett aus. Gerade hier hätte das Buch noch viel Tiefe gewinnen können. Der Schreibstil ist ruhig, gefühlvoll und angenehm zu lesen. Allerdings gibt es auch einige Passagen, in denen sich Gedanken wiederholen und die Handlung nur langsam voranschreitet. Wer viel Tempo oder große Wendungen erwartet, könnte das als langatmig empfinden.

Joana Pöhler Rezension von Joana Pöhler

☺️😘🥰

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