Am Ende des Schweigens
von Charlotte Link
Stanbury – ein kleines Dorf im Westen Yorkshires. Eine eigenwillige, romantische Landschaft, die einst die Heimat der Brontë-Schwestern war. Und der Ort, an dem drei eng befreundete deutsche Ehepaare seit Jahren ihre Ferien verbringen. Doch die Harmonie trügt. Eines Tages wird das idyllische Anwesen Stanbury House zum Schauplatz eines furchtbaren Verbrechens. Ein Verbrechen, das ein jahrelanges Schweigen beendet – und das die Überlebenden mit ihrer ganz persönlichen Wahrheit konfrontiert …
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Am Ende des Schweigens
von Charlotte Link
Stanbury – ein kleines Dorf im Westen Yorkshires. Eine eigenwillige, romantische Landschaft, die einst die Heimat der Brontë-Schwestern war. Und der Ort, an dem drei eng befreundete deutsche Ehepaare seit Jahren ihre Ferien verbringen. Doch die Harmonie trügt. Eines Tages wird das idyllische Anwesen Stanbury House zum Schauplatz eines furchtbaren Verbrechens. Ein Verbrechen, das ein jahrelanges Schweigen beendet – und das die Überlebenden mit ihrer ganz persönlichen Wahrheit konfrontiert …
Aktuelle Rezensionen(2)
Das Buch war nicht so toll wie die anderen Bücher von Charlotte Link.
Unausstehliche Charaktere Ein mordender Trauerklops und seine Freunde Wenn sich ein Roman als Thriller, oder Krimi ausgibt, dann erwarte ich auch, dass Spannungselemente darin enthalten sind. Im Falle von "Am Ende des Schweigens" ist von Spannung jedoch keine Spur. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, dass nicht wirklich etwas passiert. Ständig wurde auf den Makeln der handelnden Personen herumgeritten, als ob dies allein ein Blutbad begründen würde, welches in der Mitte des Romans stattfindet und schon in der Inhaltsangabe so groß angepriesen wird. Fast alle handelnden Personen in diesem Roman sind irgendwelche Stereotypen, die einem gehörig auf die Nerven gehen mit ihren Wehwehchen. [SPOILER] Vor allem der "psychopatische Killer" wird als Trauerklops dargestellt, der Überraschung, Überraschung, nicht nur an 30 kg Übergewicht leidet, sondern auch einst ein Kind verlor und vom Ehemann (einem Psychiater!) misshandelt wird und das wissendlich vor den Augen aller Freunde (nur wohl hinter verschlossenen Türen). Link breitet das Thema "Trauerklops" weitgehend aus, sodass der Leser auf den Gedanken kommen müsse alle dicken Menschen müssten über kurz, oder Lang Amok laufen. Das Thema Misshandlungen wurde hingegen noch nicht einmal angedeutet. Als Leser bekommt man das Gefühl die Täterin und ihr Ehemann hätten eh nie Kontakt zu einander gehabt, da sie höchstens 3 barsche Sätze von seiner Seite miteinander wechseln, bevor es zum Drama kommt. [SPOILER ENDE] Die Heldin des Romans ist die einzige, die nichts davon gewusst hat und so gar keine Fehler zu besitzen scheint. Sie ist sich den Missständen im Freundeskreis sofort klar (alle Hocken aufeinander...) Ihre einzige Möglichkeit da auszubrechen sind ewige, langweilige Spaziergänge. Außer ihrem makellosen Charakter hat sie jedoch nichts zu bieten und wirkt eher wie die Erzählerin des Romans, die das ausspricht, worauf der dämmliche Leser nie kommen würde. Link vertut zu viele Chancen eine Spannungskurve hinzubekommen. Sie lässt die Charaktere nicht leben, sondern beschreibt sie nur. Insgesamt ein sehr langweiliger Roman, der mit noch nicht Mal wirklich schönen idyllisch beschriebenen Bildern ausgestattet ist. Für alle die sich fragen, ob das Buch neu ist. Nein, ist es nicht. Es ist eine Neuauflage.