Alles zerfällt
von Chinua Achebe
Hauptwerk des preisgekrönten afrikanischen Autors aus dem Jahr 1958 in neuer Übersetzung. Okonkwo kehrt nach 7-jähriger Verbannung in sein Dorf zurück und verteidigt die Würde seiner Gemeinschaft gegen die Machenschaften der Missionare und die Übermacht der englischen Kolonialherren.
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Alles zerfällt
von Chinua Achebe
Hauptwerk des preisgekrönten afrikanischen Autors aus dem Jahr 1958 in neuer Übersetzung. Okonkwo kehrt nach 7-jähriger Verbannung in sein Dorf zurück und verteidigt die Würde seiner Gemeinschaft gegen die Machenschaften der Missionare und die Übermacht der englischen Kolonialherren.
Aktuelle Rezensionen(1)
Im Buch wird das Leben eines Clans in Nigeria Ende des 19. Jahrhunderts erzählt. Was mich etwas abgeschreckt und geärgert hat, war die Gewalt im Allgemeinen und insbesondere an den Frauen, die sehr stark unterdrückt wurden. Das Buch besteht aus drei Teilen und erst im letzten Teil kommen die Missionare verstärkt zum Vorschein. Der Autor beschreibt, wie durch den Eingriff der Missionare, die Struktur der Gesellschaft des Clans ins Wanken kommt. Die Geschichte hat mich etwas traurig zurück gelassen. Einerseits konnte ich die Gesellschaftsform dieses Clans nicht gut heißen, andererseits kamen die Missionare und haben einfach ihre Gesetze und Religion diesen Menschen aufgedrückt, ohne sich wirklich mit deren Kultur auseinander gesetzt zu haben. Es stellt sich mir die Frage, inwieweit wir Naturvölker so leben lassen sollen/können wir sie wollen? Wo sind die Grenzen? Was ist akzeptabel und wo muss das Gesetz einschreiten?