Alles okay
von Nina Lacour
Ein Roman über das Erwachsenwerden, so berührend und großartig, dass man kaum atmen kann. Eine schmerzlich schöne Darstellung von Trauer und ein Lobgesang auf die Kraft der Wahrheit. Marin hat alles hinter sich zurückgelassen, ist Tausende Kilometer geflohen vor ihrem alten Leben, vor dem Verlust ihres geliebten Großvaters. Doch eines Tages steht plötzlich ihre beste Freundin Mabel vor der Tür. Und mit ihr all die Erinnerungen an zu Hause, an Sommernächte am Strand. Mit ihrer Beharrlichkeit gelingt es Mabel, Marin aus ihrem Kokon der Einsamkeit zu befreien. Und Marin begreift, dass sie eine Wahl hat: weiter im Verdrängen zu verharren oder zu ihren Freunden und ins Leben zurückzukehren.
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Alles okay
von Nina Lacour
Ein Roman über das Erwachsenwerden, so berührend und großartig, dass man kaum atmen kann. Eine schmerzlich schöne Darstellung von Trauer und ein Lobgesang auf die Kraft der Wahrheit. Marin hat alles hinter sich zurückgelassen, ist Tausende Kilometer geflohen vor ihrem alten Leben, vor dem Verlust ihres geliebten Großvaters. Doch eines Tages steht plötzlich ihre beste Freundin Mabel vor der Tür. Und mit ihr all die Erinnerungen an zu Hause, an Sommernächte am Strand. Mit ihrer Beharrlichkeit gelingt es Mabel, Marin aus ihrem Kokon der Einsamkeit zu befreien. Und Marin begreift, dass sie eine Wahl hat: weiter im Verdrängen zu verharren oder zu ihren Freunden und ins Leben zurückzukehren.
Aktuelle Rezensionen(4)
seit langem mal wieder ein buch, das mich zu tränen gerührt hat
Ich mochte es sehr gerne und es hat mich auch sehr gerührt, aber ich war nicht ganz drin und fand, dass es zu früh geendet hat. Außerdem hat mich die Vergangenheit von Marin nicht ganz gekriegt.
Richtig gut geschrieben, und zu meiner Überraschung auch übersetzt. Sehr emotional, und teilweise anstrengend zu lesen
‚Alles okay‘ von Nina LaCour erzählt die Geschichte von Marin, von ihrer Freundschaft zu Mabel, von ihrem Verhältnis zu ihrem Großvater. Und vor allem erzählt dieser Roman, vom Verlust, vom Erwachsenwerden, von der Einsamkeit und von all den Gefühlen, die so auf einen (jungen) Menschen einprasseln können. Und von den Entscheidungen, die man trifft oder auch nicht trifft. Die Geschichte von Marin, die auf wenigen Seiten erzählt wird, wird ganz ruhig erzählt. Tatsächlich passiert nicht viel. Nina LaCour schafft es, ruhig und poetisch zu erzählen und die Geschichte über die Charaktere aufzubauen, ohne dass es viel Hektik oder Handlung bedarf. Daher fällt es mir schwer, dieses Buch zu rezensieren, ohne allzu viel zu verraten. Der Geschichte und was in ihr steckt, nähert man sich auf zwei Handlungs- und Zeitebenen. Einerseits ist man im sommerlichen San Francisco, wo Marin lebt, bevor sie zum Studieren in den Staat New York gezogen ist, wo die Handlung kurz vor Weihnachten spielt. Während die Geschichte zunächst ruhig dahin plätschert, werden nach und nach viele wichtige Themen im Leben vieler Menschen angesprochen: Liebe, Verlust, Trauer, Einsamkeit, Ängste… Man erfährt auf diese Art und Weise durch die Rückblenden in die Zeit vor dem Studium, was dazu geführt hat, dass Marin nun an diesem Punkt im Leben steht, in dem der Leser sie zu Beginn des Romans kennenlernt. Dabei ist der Roman über weitere Teile eher melancholisch, hat aber auch wahnsinnig fröhliche Momente. Es zeigt das Leben, wie es sein kann: mit seinen guten, aber auch mit seinen schlechten Seiten. Ich kann mir vorstellen, dass aufgrund der durchaus auch deprimierten Stimmung dieses Buch nicht etwas für jeden ist. Ich finde aber auch, dass das Buch den Leser am Ende auch ein wenig auffängt und nicht ganz in dieser bedrückenden Stimmung zurücklässt. Besonders Freude haben mir die vielen Nebencharaktere gemacht, die zu weiten Teilen nur am Rande eine Rolle gespielt haben, die Geschichte aber irgendwie rund gemacht haben. Besonders in Marbels Eltern war ich versessen, weil sie für mich ganz besonders beschrieben wurden und ich mich mit ihnen gleich identifizieren konnte. Insgesamt ist es ein ruhiges, gefühlvolles und berührendes Buch über viele wichtige Themen, die auf eine mir noch nicht bekannte Art verarbeitet und eingewoben wurden. Mir hat der Roman sehr gut gefallen, auch wenn es mir gerade am Anfang nicht ganz so leicht viel, in die Geschichte abzutauchen.