Affenhitze (Kluftinger-Krimis 12)
von Volker Klüpfel
Zefix ... was für eine Hitze! Eigentlich viel zu schwül, um vor die Tür zu gehen. Aber Kluftinger hat keine Wahl: Er muss in der Tongrube ermitteln, in der Professor Brunner vor einiger Zeit das berühmte Skelett des Urzeitaffen "Udo" ausgegraben hat. Nun wurde Brunner verscharrt unter einem Schaufelbagger gefunden. Der Wissenschaftler, der mit seinem Fund beweisen wollte, dass die Wiege der Menschheit im Allgäu liegt, hatte viele Feinde. Kluftinger hat deshalb gleich mehrere Verdächtige im Visier, darunter die Mitglieder einer obskuren Sekte. Aber auch privat muss sich der Kommissar um ein Observationsobjekt kümmern: Die Tagesmutter seiner kleinen Enkelin verfolgt höchst seltsame Erziehungsansätze. Grund genug, ihr genauer auf die Finger zu schauen und Flugstunden mit Doktor Langhammer und seiner neuen High-Tech-Drohne auf sich zu nehmen. Doch der Probeflug gerät gefährlich aus dem Ruder ...
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Affenhitze (Kluftinger-Krimis 12)
von Volker Klüpfel
Zefix ... was für eine Hitze! Eigentlich viel zu schwül, um vor die Tür zu gehen. Aber Kluftinger hat keine Wahl: Er muss in der Tongrube ermitteln, in der Professor Brunner vor einiger Zeit das berühmte Skelett des Urzeitaffen "Udo" ausgegraben hat. Nun wurde Brunner verscharrt unter einem Schaufelbagger gefunden. Der Wissenschaftler, der mit seinem Fund beweisen wollte, dass die Wiege der Menschheit im Allgäu liegt, hatte viele Feinde. Kluftinger hat deshalb gleich mehrere Verdächtige im Visier, darunter die Mitglieder einer obskuren Sekte. Aber auch privat muss sich der Kommissar um ein Observationsobjekt kümmern: Die Tagesmutter seiner kleinen Enkelin verfolgt höchst seltsame Erziehungsansätze. Grund genug, ihr genauer auf die Finger zu schauen und Flugstunden mit Doktor Langhammer und seiner neuen High-Tech-Drohne auf sich zu nehmen. Doch der Probeflug gerät gefährlich aus dem Ruder ...
Aktuelle Rezensionen(4)
Ach ja, was soll man sagen....es ist durchaus ein Wiederkehren in vertraute Gefilde und Begegnungen mit lieb gewordenen Personen. Von daher ist es schon direkt Wohlfühlatmosphäre. Trotzdem bleibt die große Begeisterung aus. Der Fall an sich ist spannend, tritt aber zu sehr in den Hintergrund. Kluftis Tollpatischgkeiten sind amüsant, aber eben schon lange nicht mehr neu. Der Klamauk wirkt zunehmend überzeichnet und nimmt die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung. Insgesamt fühlte ich mich gut unterhalten, würde mir aber trotzdem wünschen, dass es der letzte Klufti bleibt. Die Geschichte wirkt auserzählt.
Ich kenne die Kluftinger Krimis bis dato noch nicht. So habe ich mich ganz unvoreingenommen in den 12. Teil gewagt, auch wenn ich die anderen nicht kenne. Bestimmt sehr blauäugig, aber der Klappentext hat mich angesprochen und ich habe auf einen spannenden Krimi gehofft, der mich abholt und in Atem hält. Tja, was soll ich jetzt sagen! Also ich bin nicht traurig die vorherigen 11 Teile nicht zu kennen. Vermutlich fing diese Serie stark an, weil sonst wären es ja nicht 12 teile geworden oder? Dennoch hab ich mir so meine Gedanken gemacht, wie es 12 Bücher werden konnten. Die Dialoge sind wirklich flach, oberflächlich und platt. Ich war sehr erstaunt, wie dumm der Protagonist Kluftinger dargestellt wird. Er hat arge Probleme mit der englischen Sprache, was in seinem Job nicht hilfreich ist. Außerdem wirkt er sehr unerfahren mit EDV Gegebenheiten und neuartigen Medien wie Facebook usw. Wenn er eine leitende Position innehat, finde ich muss man da schon up to Date sein. Außerdem ist der Umgang mit PC, Tablet und Smartphone einfach unumgänglich. Ich habe mich mit dieser Unerfahrenheit sehr schwer getan. Aber auch das Weltbild und die Ansichten haben mir desöfteren sauer aufgestoßen. Sein Verhalten wirkt stümperhaft und dümmlich. Ich habe mich sehr durch das Buch gequält und merkte, wie ich doch so einige Seiten quer las, weil es sich einfach unfassbar in die Länge zog. Was für unnötige Ausschweifungen und Gegebenheiten. Vieles hätte man für mich locker streichen können. Dieses ganze Buch bleibt mir einfach als unglaubwürdig und dümmlich im Kopf. Wo ist bitte der Kriminalteil? Der ist für mich so null vorhanden. Außerdem passte dieser gezwungene Humor so null ins Bild. Ich kann in diesem Buch leider kein gutes Haar lassen und bereue es wirklich meine Lesestunden hier vergeudet zu haben. Natürlich mach ich das nicht gern und weiß, wieviel Arbeit in einem Buch steckt, aber hier kann ich einfach nicht mehr als 1 Stern geben.
Auf den neuen Kluftinger freue ich mich immer wieder - allerdings muss ich zugeben, dass dieser Band für mich zu den schwächeren gehört. Bestimmte Witze haben sich irgendwann einfach abgenutzt (Langhammer, Richie Maier) und auch den Fall fand ich weniger gut als einige vorherige. Allerdings reicht das noch nicht aus, um mich dazu zu bringen, die Reihe aufzugeben, dazu waren die vorherigen Bände einfach zu stark. Für mich ist es die Kombination aus Humor (der manchmal ein wenig zu viel Raum einnimmt und sich wiederholt) und starken Fällen mit glaubwürdigen Hintergründen und handelnden Figuren, die die Reihe ausmacht.
Für mich persönlich bisher einer der schwächsten Bände der ganzen Kluftinger-Reihe. Zum einen zog sich der Fall zäh dahin, Kluftinger und sein Team ermitteln so vor sich hin und damit plätschert dann auch die Handlung so vor sich hin. Dazu gesellen sich langatmige Szenen die eher im Privatleben des Kommissars angesiedelt sind. Aber auch das bauscht die Handlung so künstlich auf. Klar, das sind alles Punkte die an sich in jedem Band vorkamen. Aber vieles wurde nach meinem Geschmack zu sehr in die Länge gezogen. Dazu kam das einfach bestimmte Dinge, die vor allem den Allgäuer Kommissar und seine verschiedenen Schrulligkeiten betreffen, langsam etwas zu übertrieben werden. Der Humor war mir an einigen Stellen zu Platt. Langhammer war wie gewohnt nervig und so langsam finde ich es auch nicht mehr witzig, das die Figur Richie Maier so dermaßen schlecht dasteht bei seinen Kollegen (ja wir haben kapiert, er ist einfach super nervig - aber dadurch wird es auch immer nerviger über ihn zu lesen. Und ich finde das Verhalten der andren ihm gegenüber auch immer fragwürdiger... ) Irgendwie wirkte es dadurch auch lieblos. Als ob man eben etwas abspult, weil es sich so gehört, aber nicht weil man noch hinter dem Text steht. Manches was durchaus Potential gehabt hätte, wurde dagegen nur schnell abgefrühstückt. Seitenweise passiert im Grunde einfach nix, außer das sich der Kommissar mal wieder vor irgendwem mit irgendetwas blamieren "darf". Tatsächlich hätte ich persönlich einige Kürzungen vorgenommen und stattdessen den Fokus auch stärker auf den Mordfall gelenkt. Interessanterweise wurde hier eine Figur eingeführt, von der ich mir erhoffe, das sie doch noch mal zu einem späteren Zeitpunkt auftaucht. Hier gibt es durchaus noch Potential. Auch wenn ich mich in Kluftis Welt immer ganz wohl fühle, wäre es meiner Meinung nach so langsam an der Zeit, das sich der Kommissar in den wohlverdienten Ruhestand begibt um sich seiner Enkelin zu widmen. Und wenn man unbedingt mag, da gäbe es ja auch noch einen Kluftinger Junior.^^