4.5

13 Polaroids of Us – Based on Tascha's Story

von Justine Pust

Format:Softcover
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Zwei Wochen. Eine Lüge. Und ein Mann, der schon einmal gezeigt hat, dass ein Herz bei ihm nicht sicher ist.Als Tara den Auftrag erhält, die Hochzeit eines Influencer-Paares zu fotografieren, hofft sie, damit ihre Karriere anzukurbeln. Alles läuft gut, bis sie beim ersten Termin ausgerechnet auf Finn trifft. Finn, der ihr vor sieben Jahren das Herz gebrochen hat. Und jetzt soll sie mit ihm eine Fake-Beziehung eingehen, um den Job zu bekommen?Konfrontiert mit den alten Gefühlen aus ihrer Schulzeit, muss sich Tara wieder all den Erinnerungen stellen, vor denen sie gern davonlaufen würde. Das Mobbing wegen ihres gekrümmten Rückens durch eine Skoliose-Erkrankung und die Angst, dass ihr Herz vielleicht nicht stark genug sein könnte.Trotz allem lässt Tara sich auf den Deal ein. Ohne zu ahnen, was wirklich hinter Finns Verschwinden vor sieben Jahren steckt …Enthaltene Tropes: Childhood Best Friend, Fake Dating, Forced Proximity, Haters to Lovers, Second ChanceSpice-Level: 1 von 5

Romance
Softcover
Erschienen an: March 11, 2026

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Aktuelle Rezensionen(6)

4.5(20 ratings)
BuchsuchtRezension von Buchsucht

Wenn aus einer Fake-Beziehung etwas Echtes wird Tara hat ihre große Chance: Sie soll die Hochzeit eines Influencer-Paares fotografieren – ein Auftrag, der ihre Karriere als Fotografin endlich nach vorne bringen könnte. Aber dann steht beim ersten Termin ausgerechnet Finn vor ihr. Finn, der ihr vor sieben Jahren das Herz gebrochen hat. Und um den Job nicht zu verlieren, soll sie mit ihm eine Fake-Beziehung eingehen. Während sich Tara durch zwei Wochen voller falscher Lächeln und alter Gefühle kämpft, holt sie ihre Vergangenheit ein: das Mobbing in der Schulzeit, das ständige Gefühl, nicht dazuzugehören, und die Frage, was wirklich zwischen ihr und Finn damals passiert ist. Was als klassische Romcom-Premise beginnt, entwickelt sich zu einer Geschichte über Selbstwert, Heilung und die Kraft, die eigene Geschichte neu zu schreiben. Das Besondere: Der Roman basiert auf der echten Geschichte von Tascha, einer jungen Frau mit Herzfehler, die ihre Erlebnisse mit Justine Pust im Rahmen des heartlines-Projekts geteilt hat. True Fiction at its best. Justine Pust schreibt mit so viel Empathie, dass es manchmal wehtut. Ihre Sätze sind klar, oft poetisch, und immer auf den Punkt. Besonders die inneren Monologe von Tara sind so dicht und glaubwürdig, dass man bei jedem zweiten Absatz nickt und denkt: Ja, genau so fühlt sich das an. Der Wechsel zwischen den emotional schweren Rückblicken in die Schulzeit und den leichteren, oft witzigen Romance-Szenen in der Gegenwart ist großartig austariert. Pust schafft, was im Genre selten gelingt: eine Liebesgeschichte zu erzählen, die nicht oberflächlich bleibt, ohne dabei je belehrend zu werden. Tara ist eine der echtesten Hauptfiguren, die ich seit Langem gelesen habe. Klug, sensibel, manchmal zu hart zu sich selbst – ihre Verletzungen aus der Schulzeit sind so glaubwürdig gezeichnet, weil sie eben nicht erfunden sind. Wer Mobbing erlebt hat, wird sich in Taras Selbstgesprächen wiedererkennen. Wer es nicht erlebt hat, bekommt hier eine Tür ins Verstehen. Finn ist genau die Art Love Interest, die ich liebe: kein perfekter Hero, kein toxischer Bad Boy, sondern ein Mensch, der Fehler gemacht hat und versucht, das Richtige zu tun. Seine langsame Annäherung an Tara, sein Umgang mit dem, was zwischen ihnen lag – das ist alles glaubwürdig, sensibel und zum Verlieben. Hier hebt sich das Buch von 90 Prozent der New-Adult-Romances ab: Pust nimmt sich Mobbing, chronische Krankheit, Selbstwert und mentale Gesundheit als Themen vor, und das nicht als Aufhänger, sondern als ehrlich verhandelten Kern der Geschichte. Was ich besonders stark finde: Es wird nichts romantisiert. Mobbing wird nicht als „die Phase, die einen stark gemacht hat“ verkauft. Krankheit wird nicht zum bloßen Plot-Trick. Und doch ist das Buch nie schwerverdaulich. Es trägt seine Themen mit Würde, ohne den Leseflow zu verlieren. Trotz 416 Seiten zieht sich nichts. Das Setting der Hochzeitslocation, die zugespitzte Zeitvorgabe der zwei Wochen Fake-Beziehung und die parallel laufenden Rückblicke ergeben eine Erzählstruktur, die einen Sog erzeugt, ohne dass man das Tempo bemerkt. Jedes Kapitel öffnet eine neue Frage oder Erinnerung, jedes will man unbedingt zu Ende lesen. Das Ende ist befriedigend, ohne kitschig zu sein – genau die Art Auflösung, die man dieser Geschichte und den Figuren wünscht. Was das Buch zusätzlich besonders macht: das True-Fiction-Konzept. Das heartlines-Projekt gibt jungen Menschen Raum, ihre Erfahrungen in fiktive Form zu bringen, ohne sich selbst exponieren zu müssen. Genau das spürt man auf jeder Seite. Die emotionale Authentizität hat eine Qualität, die rein fiktive Texte selten erreichen. Hier wird nicht nur erzählt, hier wird etwas Erlebtes verarbeitet und geteilt. Mein Fazit: „13 Polaroids of Us“ ist eines der besten Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe. Es schafft den schwierigen Spagat zwischen leichter Romance und ernsten Themen, ohne in eines der beiden Extreme zu kippen. Justine Pust schreibt mit so viel Herz und Verstand, dass man dieses Buch gleich nach dem Zuklappen weiterempfehlen will. Tascha sollte stolz sein auf das, was aus ihrer Geschichte geworden ist. Empfehlenswert für Fans von New-Adult-Romance mit Tiefgang, von Autorinnen wie Colleen Hoover, Mona Kasten oder Bianca Iosivoni. Auch ein wichtiges Buch für alle, die selbst Mobbing-Erfahrungen gemacht haben oder Menschen verstehen wollen, die mit chronischer Krankheit leben. Trope-Fans der Fake-Beziehung und Second Chance Romance werden hier abgeholt. Eher nichts für Leser:innen, die Mobbing als Trigger erleben oder klassische spice-lastige Romance mit hohem Tempo suchen – dieses Buch nimmt sich Zeit für seine Themen.

HannaRezension von Hanna

Ein wahres Herzensprojekt!❤️‍🩹 Es ist so ein schönes und wichtiges Buch! Mir hat es so gut gefallen, wie diese sensiblen Themen in die Story eingearbeitet wurden. Ein perfekter Ausgleich zwischen der harten Wahrheit und dem nötigen Feingefühl. Es ist sowohl für Betroffene als auch für unbeteiligte Personen so gut aufgearbeitet, dass man sich verstanden fühlt, aber auch für Verständnis sorgt! Die Story zwischen Tara und Finn war einfach herzergreifend. Ich möchte beide einfach nur in den Arm nehmen.🥲 Das Ende war genau richtig, ein besseres hätte es für mich nicht geben können!

Jacky 📖Rezension von Jacky 📖

Ein so gelungenes Buch! Emily Bähr hat mit ihrem Blurb Recht behalten: Came for Fake Dating - Stayed for everything else! Alles! Wirklich alles war einfach sooo gut. Justine Pust ist die perfekte Autorin gewesen, die Tascha‘s Story so schön verpackt hat. Emotional und Herzzerreißend. Ein paar Tränchen sind geflossen… Tascha… du bist eine so unglaublich starke Frau! 👏🏼

V_BookieRezension von V_Bookie

Sie hat es wieder getan! Justine kann einfach schreiben. Seit dem ersten Buch das ich von ihr gelesen habe, bin ich ihrem Schreibstil verfallen. Ich hatte etwas Angst, wie mir die Geschichte gefallen wird, weil ich halt auch keine persönlichen Erfahrung irgendwie beurteilen möchte, die ja von Tascha in der Story verarbeitet wurden. Völlig unnötig. Justine hat es geschafft, schlimme Ereignisse aus Taschas Leben in einer humorvollen aber trotzdem sehr tiefen Geschichte zu verpacken. Man musste lachen und weinen, konnte mitfühlen oder auch mal die Charaktere schütteln wollen. Und was ich in jedem ihrer Bücher und so auch hier wieder feststellen musste: Es wirkte einfach alles so unfassbar echt. Reale Probleme, reale Lösungen. Kein unnötiges Drama aber auch keine Friede Freude Eierkuchen Geschichte. Und über den Schreibstil brauchen wir gar nicht reden. Ich habe in letzter Zeit so unfassbar viele Bücher gelesen, bei denen es entweder total aufgesetzt oder als würde es noch einige Lektoratsrunden brauchen wirkte. Aber Justine beherrscht ihr Handwerk. Ich liebe es in ihre Worte abzutauchen. Besonders geliebt habe ich, dass viele Dinge aus der Gegenwart durch die Rückblenden erst so richtig an Bedeutung gewonnen haben. Das war unfassbar schön zu lesen. Klare Empfehlung an alle, aber Triggerwarnungen bitte vorher lesen, da die Themen zwar teils humorvoll verpackt aber trotzdem sehr hart sind.

JessesWortwelten Rezension von JessesWortwelten

Taschas Geschichte verarbeitet in 13 Polaroids of Us hat mich berührt. Das Thema Mobbing, chronische Erkrankungen und mentale Gesundheit sowie Suchtverhalten und eine dysfunktionale Familie sind hier repräsentiert. Themen, die schon viele von uns erlebt haben oder immer noch erleben. Justine Pust hat die Themen so natürlich und reflektiert aufgearbeitet, dass ich nur so durch das Buch geflogen bin. Vor sensiblen Themen und Erfahrungen wurde nicht gescheut. Nach ein paar Kapiteln griff ich nach Marker und Tabs- ungeplant, ich wollte einfach Taschas Geschichte lesen. Doch Justine hat es geschafft, dass ich mir bewusst Zeit nehmen wollte die wichtigen Dinge zu sehen und zu annotieren. Mein Herz ist bei den Protagonisten, die Erlebnisse durchlaufen, die ich niemandem wünsche. Und gleichzeitig vermittelt mir die Geschichte Hoffnung, Rückhalt und den Wunsch mein jüngeres Ich fest in den Arm zu nehmen. Dieses Buch verdient SO viel mehr Aufmerksamkeit, es werden so wichtige Themen behandelt, die zum reflektieren und überdenken anregen. Ich freue mich jetzt schon auf den Reread.

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